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Jubiläum des Wittenseer SV : WSV – eine attraktive sportliche Heimat

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Wittenseer SV feiert 50-jähriges Bestehen. Gründungsmitglieder erinnern sich an die Anfänge von 1964

Eine DFB-Ehrenplakette, eine Plakette und Urkunde vom Landessportverband, eine Urkunde und Flachgeschenk vom Kreisfußverband, ein Flachgeschenk vom Kreissportverband – das alles überreichte Robert Lohmann, Vorsitzender des Kreisfußballverbandes, an den Vorsitzenden des Wittenseer Sportvereins (WSV), Eckart Hammerich, zum 50-jährigen Bestehen des Vereins. „Für einen kleinen Dorfverein ist es ein großes Jubiläum“, sagte Lohmann.

Einige Sparten stellten sich vor und am Abend lud der Wittenseer SV zum Tanz und gemütlichen Beisammensein. Bürgermeister Jochen Arp gratulierte dem „50 Jahre alten, aber bis heute jung gebliebenen“ Verein: „Der Wittenseer Sportverein hat seit seiner Gründung im Jahre 1964 viel für den Sport in unserer Gemeinde geleistet“, sagte Arp. „Er bietet jungen wie älteren Bürgern ein Groß Wittensee eine attraktive sportliche Heimat.“ Besonders hob der Gemeindechef auch die Jugendarbeit des Vereins hervor. Sie sichere die Zukunft des Vereins und des Sports in der Gemeinde. Außerdem lernten dei Kinder beim Training im Verein Werte wie Fairness, Teamgeist, Leistungsbereitschaft und Zielstrebigkeit kennen, die überall im Leben zählten. „Die Mitglieder haben in den vergangenen 50 Jahren viel für ihren Verein und den Sport in Groß Wittensee bewegt und damit zur Lebensqualität in unserer Gemeinde beigetragen“, betonte Arp. „Dieses bürgerschaftliche Engagement verdient unser aller Anerkennung.“

An die Anfänge des Wittenseer SV erinnert sich Ulrich Büßinger noch gut. Er gehörte zu den 14 Menschen, die 1964 den Verein gründeten. „Wir haben immer auf einer Wiese gebolzt“, erinnerte er sich. „Irgendwann haben wir gesagt: ‚Lasst uns einen Verein gründen.’“ Bereits in der Saison 1965/1966 konnte eine Herrenfußballmannschaft für den Spielbetrieb gemeldet werden. „Erstmal mussten wir Lehrgeld bezahlen.“ Das erste Spiel hätten sie hoch verloren. Wie hoch, das weiß Ulrich Büßinger heute nicht mehr. Als sie dann schließlich ein Spiel für sich entschieden, „haben wir die Nacht zum Tag gemacht“. Später bekamen sie eine Baracke, die als Unterstand aber auch zum Umziehen und Feiern diente. „Früher wurde nach jedem Spiel gefeiert – egal, ob man gewonnen oder verloren hatte“, berichtete Büßinger.

In den 70er-Jahren wurde das heutige Vereinsheim mit Eigenleistung gebaut. Von Anfang an ist Heinz Grubert als Platzwart tätig. Mittlerweile verbringt er 15 bis 20 Stunden in der Woche auf dem Sportplatz, um alles für Trainingseinheiten und Spiele vorzubereiten.

Auf dem Sportplatz wurde am Wochenende auch das Jubiläum gefeiert. Das nutzten einige Sparten, um sich vorzustellen. So auch die Leichtathletiksparte. „Wichtig ist, dass wir das Gemeinsame im Verein darstellen“, sagte Spartenleiter Helmut Proell. Die Sparte bietet jedes Jahr Vorbereitung und Abnahme des Deutschen Sportabzeichens an. Am Wochenende lud sie zum Torwandschießen.

Am Abend gewann Proell dann noch einen Preis: Es galt zu schätzen, wie viele Nudeln in einem Glas waren. 4005 schätzte Proell und lag damit gar niht so weit von der tatsächlichen Zahl entfernt: 4000 waren im Glas.

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