zur Navigation springen

Neues Gesicht : Wolfgang Artz neuer Finanzamt-Chef

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der 60-jährige Büdelsdorfer Wolfgang Artz löst Anke Siegmon als Vorsitzender des Finanzamtes in Eckernförde ab. Ministerin Monika Heinold war persönlich zur Ämterübergabe vor Ort.

von
erstellt am 07.Dez.2013 | 06:25 Uhr

An der Spitze des Finanzamts Eckernförde-Schleswig hat es – wie erst jetzt auf Nachfrage bekannt wurde – am Montag im Beisein von Finanzministerin Monika Heinold (Die Grünen) einen Wechsel gegeben. Wolfgang Artz hat Anke Siegmon abgelöst. Der 60-jährige Büdelsdorfer war zuvor als Dezernatsleiter des Amtes für Informationstechnik beim Schleswig-Holsteinischen Finanzministeriun tätig. Die in Tüttendorf lebende Siegmon wechselt auf die vakante Vorsteher-Stelle beim Finanzamt Kiel-Nord.

Wolfgang Artz wurde am Finanzamt Rendsburg ausgebildet, wechselte dann für zehn Jahre in die Oberfinanzdirektion (OFD) nach Kiel, ging für ein Jahr nach Itzehoe und kehrte anschließend zur OFD zurück, um sich um die Abteilung Automatisation zu kümmern. Als die OFD aufgelöst wurde, führte er sein Aufgabengebiet ab 2003 als Dezernent für das Amt für Informationstechnik weiter. Als er von der Ausschreibung des Vorsteherpostens in Eckernförde hörte, bewarb er sich und bekam die Stelle. Artz freut sich, jetzt die Dinge umsetzen zu können, die er vorher für die Mitarbeiter der Finanzverwaltung im Amt für Informationstechnik ausgetüftelt hat. Darunter subsummieren sich all jene Vorgänge, die mit elektronischer Datenverarbeitung zu tun haben, wie zum Beispiel die elektronische Steuererklärung Elster, die viele Steuerpflichtige nutzen.

Er sieht seine Aufgabe darin, das Finanzamt Eckernförde-Schleswig in den nächsten Jahren – im Idealfall bis zu seiner Pensionierung in fünf Jahren – als leistungsstarkes Amt weiterzuentwickeln und auch die anstehenden Umstrukturierungen in sachlicher wie in personeller Hinsicht zu managen. Die Außenstelle in der Schleswiger Straße soll im Spätsommer 2014 frei sein, die Mitarbeiter an umliegende Standorte wie Rendsburg versetzt werden. Zudem dürfte auch ein Teil der Eckernförder Belegschaft aus der Bergstraße im Laufe der nächsten Jahre zum Finanzamt nach Schleswig beordert werden, das dann auch zum Hauptsitz werden soll. Nach den Planungen des Finanzministeriums soll das Finanzamt in Eckernförde 2020 aufgelöst werden. Es soll aber eine Anlaufstelle aufrechterhalten werden.

Anke Siegmon sprach von einer „sehr bewegenden Zeit“. Sie verlasse Eckernförde mit Wehmut, freue sich aber auf die Projektleitung für die Zusammenlegung der Finanzämter Kiel-Nord und -Süd zu einem großen Besteuerungsamt.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen