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Eisvogel : Wohnraum für den Eisvogel ist bezugsfertig

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jetzt können die Eisvögel auch an der Siesbek brüten. Zwei Eisvogelnistkästen hat Rudolf von Spreckelsen, Vorsitzender des WBV Bornbek-Bienebek, für den Verband und die Gemeinde gebaut und aufgestellt. Lob gab es von Bürgermeisterin Ulrike von Bargen.

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erstellt am 09.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Rehe, Damwild, Hasen, Enten, zahlreiche Froscharten, Meerforellen und Insekten in großer Zahl haben sich schon im und am neuen Bachlauf der Siesbek eingestellt. Nun sollen auch Eisvögel diesen im Vorjahr renaturierten und zum Fischaufstieg zurückgebauten Bachunterlauf wieder besiedeln.

Helfen sollen dabei zwei Eisvogelnisthäuser, die Rudolf von Spreckelsen als Vorsteher des Wasser- und Bodenverbands (WBV) Bornbek – Bienebek baute und vor gut drei Wochen aufstellte. Noch stellten sich keine der farbenfrohen Kleinvögel ein, damit sei aber auch nicht zu rechnen gewesen, so von Spreckelsen. „Im Frühjahr suchen sie Nistmöglichkeiten, dann kommen sie vielleicht auch hier vorbei“. Genug kleine Fischchen als Nahrung gebe es in der Siesbek. Dass es in der Gegend und an der Schlei Eisvögel gibt, davon ist Thumbys Bürgermeisterin Ulrike von Bargen überzeugt. Daher hatte ihr Mann Helge auch die Aufstellung solcher Nisthilfen angeregt, um damit das Gesamtkonzept der Renaturierung des Unterlaufs der Siesbek zu ergänzen. In rund 42 Stunden ehrenamtlicher Arbeit baute von Spreckelsen die Kästen zusammen und stellte sie an einem Prallhang der Siesbek auf. Die Kosten von knapp 900 Euro teilen sich hälftig die Gemeinde Thumby und der WBV.

„Als Gemeinde sind wir sehr dankbar für die Bemühungen und den Einsatz des Wasserverbands und ihres Vorstehers“, sagte von Bargen. Dabei gab von Spreckelsen den Dank an seinen WBV-Vorstand und an Thumbys Altbürgermeister Joachim Siebke weiter, der 2011 den Anstoß gab, die unteren rund 650 Meter der Siesbek ab Schleimündung für den Fischaufstieg zurückzubauen. In zwei Abschnitten wurde der ehemals tief eingeschnittene Bachlauf aufgeweitet und teilweise in einen neues, breiteres Bachbett umgelegt. Neben EU-Mitteln, Mitteln der Gemeinde und des WBV unterstützte Prinz Christoph zu Schleswig-Holstein die Vorhaben mit der Bereitstellung von Flächen. „Es ist sehr schön geworden“, sagte von Bargen und berichtete von vielen Besuchern, die von der Kreisstraße aus den sich dahin schlängelnden Bachlauf zur Schlei beobachteten.

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