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Millionen-Investition : Wohlfühlatmosphäre im Krankenhaus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Helios AG investierte 3,8 Millionen Euro in eine neue Wahlleistungsstation, in eine Digitalröntgenabteilung und eine zentrale Station zur Sterilisation von medizinischen Geräten für die Standorte Damp, Schleswig und Kiel in der Ostseeklinik Damp.

von
erstellt am 03.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Krankenhaus mit Hotelservice– so etwa könnte man das neue Angebot der Helios Ostseeklinik Damp auf der neuen Wahlleistungsstation nennen. Rund 1,7 Millionen Euro hat Helios in den Komplettumbau von 31 Krankenzimmern auf der gesamten Station 3c und der halben 4c investiert. Seit Oktober sind die hochmodernen Ein- und Zweibettzimmer in Betrieb, sagt Ostseeklinik-Geschäftsführer Christian Kreische, „und zwar so gut wie immer voll belegt“.

Angeboten werden die Zimmer, die über komplett neue Möbel, Sanitäranlagen und Leitungen für Wasser und Strom verfügen, an Patienten, die zusätzlich zu ihrer gesetzlichen Krankenversicherung noch Zusatzleistungen versichert haben. „90 Prozent der Patienten auf der Station sind so versichert“, sagt Kreische. Privatpatienten oder Selbstzahler gebees  in Damp kaum.

Bereits früher gab es Zimmer mit gehobener Ausstattung nach dem Damper Standart, doch die waren über alle Stationen verteilt, berichtet Dr. Otto Kloppenburg, ärztlicher Direktor der Ostseeklinik. Da alle Patienten des Hauses in der Regel am Bewegungsapparat behandelt werden, können auch Patienten verschiedener Stationen zusammengelegt werden. Und für die Gesundung und Heilung sei das neue Wohlfühlambiente sehr hilfreich. „Wer sich wohlfühlt, der wird schneller gesund“, sagt Kloppenburg und freut sich über das neue Angebot. So verfügen die Zimmer nicht nur über Safe und Minibar je Patient, sondern auch über separate Fernsehgeräte samt DVD-Player, Sky- und Internetzugang über W-Lan-Technik. Besonders einladend sind auf den beiden Fluren die je zwei Räume an den östlichen Stirnseiten der Gebäude mit atemberaubendem Blick zur Ostsee. Aus den ehemaligen Abstellräumen wurden dank neuer großer Fenster gemütliche und stilvolle Lounges, wo es unter anderem Kaffee gibt, berichtet Kreische. Abgerundet wird der Service auf der neuen Station durch eine Wahlleistungsmanagerin. Christina Greggersen und eine Mitarbeiterin erfüllen in der Woche zwischen 7 und 22 Uhr die Wünsche der Patienten. Ob Getränke, Zeitungen oder extra Decken, Greggersen ist auf alles vorbereitet. „Das macht viel Spaß mit den Gästen, vor allem habe ich etwas Zeit, und lerne die Patienten kennen“, sagt sie. Zuvor hatte sie das Café in der Ostseeklinik geleitet, so dass sie viel Erfahrung im Gästeservice mitbringt, lobt Kreische die neue Managerin. Carmen Puppe aus Rabel genießt den neuen Service in der Klinik. Sie hat vor wenigen Tagen eine neue Hüftprothese bekommen. Sie habe schon viele Krankenhäuser kennengelernt, sagt sie, aber „hier ist es wie im Hotel.“

Die Modernisierung der Patientenzimmer wird Stock für Stock fortgesetzt, erklärt Kreische. Derzeit laufen die Arbeiten in der Station 2c mit 25 Betten. Alle Patienten sollen sich wohlfühlen.

Profitieren können alle Patienten bereits jetzt von der neuen Röntgenabteilung in der Ostseeklinik. Zwei neue Digital-Stationen gibt es seit dem Frühjahr, die nicht nur die Verarbeitung der Aufnahmen deutlich vereinfachen und optimieren, sondern auch die Effizienz steigern. Digital abgelegt, stehen die Aufnahmen den Ärzten im ganzen Haus zur Verfügung. Besonders beliebt bei den Operateuren sind die drei neuen Röntgenbesprechungsräume. Auf Großbildschirmen können die Aufnahmen betrachtet werden und dank digitaler Aufbereitung auch Prothesen und Gelenke optimal vermessen und angepasst werden. „Maßanfertigungen sind so sehr viel besser zu realisieren“, sagt Kreische. Gut 500 000 Euro wurden investiert.

Weitere 1,6 Millionen Euro wurden in eine neuen Zentralsterilisation in der Ostseeklinik investiert. Seit rund einem Jahr werden dort die medizinischen Werkzeuge für die Ostseeklinik sowie für die Kliniken in Schleswig und Kiel nach modernstem Stand der Technik sterilisiert, erklärt Kreische.

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