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2. Handball-Bundesliga : „Wölfe“ verpennen die zweite Halbzeit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz verliert beim TV Bittenfeld mit 20:28 und bleibt im Jahr 2014 weiter ohne Punktgewinn.

shz.de von
erstellt am 10.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Es bleibt dabei: Die Handballer des TSV Altenholz suchen weiterhin nach ihrer Form vom Saisonbeginn. Nach Niederlagen gegen Hamm und Saarlouis musste sich der Zweitligist auch beim TV Bittenfeld mit 20:28 (12:12) geschlagen geben. Nur bis zur Halbzeit hielten die „Wölfe“ bei ihrem Gastspiel in Baden-Württemberg mit, ehe ein 7:0-Lauf des Tabellensechsten direkt nach dem Wechsel die Entscheidung brachte. Zwei Tore steuerte auf Altenholzer Seite Neuzugang Malte Voigt (21) bei, der erst unter der Woche vom SV Henstedt-Ulzburg verpflichtet wurde. Auch der neue Torhüter Stephan Hampel gehörte erstmals zur Aufgebot von Trainer Klaus-Dieter Petersen.

„Wir haben in der ersten Halbzeit gut dagegengehalten und vorne die Freiräume genutzt. Zu Beginn des zweiten Durchgangs haben wir zu ungeduldig agiert und die ersten zehn Minuten völlig verschlafen. Wir sind zwar noch einmal herangekommen, mussten dann aber unseren Kräften wegen des kleinen Kaders Tribut zollen“, sagt Petersen nach der Auswärtsniederlage.

In Bittenfeld – im Großraum Stuttgarts gelegen und rund 615 Kilometer von Altenholz entfernt – erwischten die „Wölfe“ einen guten Start und führten schnell mit 3:1 (4.). Der Gastgeber fand nun aber immer besser in die Partie und wendete das Blatt: Beim 6:4 nach 14 Minuten nahm TSVA-Trainer Klaus-Dieter Petersen seine erste Auszeit. Diese taktische Unterbrechung zeigte zunächst keine Wirkung, die Süddeutschen erhöhten auf 8:4. Erst jetzt besannen sich die „Wölfe“ und glichen auch dank dreier Siebenmeter-Treffer des nach einer Handverletzung genesenen Rechtsaußen Bevan Calvert bis zur Pause aus (12:12). Schon ab der 25. Minute beorderte Petersen Neuzugang Hampel ins Altenholzer Tor, wo er den grippegeschwächten Florian Hossner ersetzte.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit sahen über 1600 Bittenfelder Fans nur eine Mannschaft auf der Platte, und zwar die eigene. Konsequent nutzte der TVB die sich bietenden Chancen und zog nach einem 7:0-Lauf auf 19:12 davon (39.). Paraden des ehemaligen Altenholzer Torhüters Jürgen Müller leiteten immer wieder schnelle Gegenstöße der Süddeutschen ein, die die Altenholzer nur noch einmal bis auf vier Tore herankommen ließen (22:18, 52.).

Die 20:28-Pleite der „Wölfe“ war mittlerweile die sechste in Folge, der letzte Sieg (gegen die HSG Nordhorn) datiert auf den 7. Dezember 2013. Am kommenden Sonnabend (19.30 Uhr) kann der TSV Altenholz den Negativtrend im Heimspiel gegen den Tabellenführer HC Erlangen stoppen.


TV Bittenfeld: Müller, Sdunkek – Schimmelbauer (7 Tore), Schöbinger (1), Kinezle (1), Weiß (2), Schweikardt (1), Friedrich (8/1), M’Bengue, Jungwirth (1), Baumgarten (5), Seiz (1), Szczesny, Heib (1).
TSV Altenholz: Hossner (1.-25.), Hampel (ab 25.) – Lipp (3), Calvert (4/3), Reinert, Köpke (3), Wegner (7), Voigt (2), Starke, Röder.
SR: König/Teichmüller (Eisenberg). – Z.: 1683.
Zeitstrafen: 3:4. – Siebenmeter: 1:3.


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