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3. handball-Liga : „Wölfe“ schaffen den ersten Auswärtssieg

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Endlich ist es vollbracht. Die Altenholzer „Wölfe“ fuhren beim Schlusslicht der 3. Handball-Liga Nord der Männer, der SG Achim/Baden, mit 28:20 (18:9) den ersten Auswärtserfolg der Saison ein. Trotz des ungefährdeten Sieges war Co-Trainer Sebastian Opderbeck nicht so richtig zufrieden. „Wir haben unter unseren Möglichkeiten gespielt“, so sein Fazit nach der Partie. Zudem hatten die „Wölfe“ dazu auch noch eine gehörige Portion Pech. Besonders betroffen Max Lipp, der eigentlich ein gutes Spiel machte, viele richtige Entscheidungen traf aber einfach im Abschluss kein Fortune hatte. „Max konnte einem leidtun. Entweder stand der Torwart in der Ecke oder das Gebälk war im Weg“, litt der Coach ein wenig mit seinem Rückraum-Schützen. Zudem hatten die Randkieler Pech, dass Spielmacher Mathis Wegner nach etwa 40 Minuten verletzt ausfiel und der Mannschaft doch spürbar fehlte.

Die Altenholzer wollten die Gastgeber, die ohnehin nur über einen begrenzten Kader verfügen, mit Tempospiel unter Druck setzen. Die „Wölfe“ legten auch gut los, führten nach 18 Minuten 10:5, doch schon da zeichnete sich ab, dass auswärts so etwas wie ein Blockade in den Köpfen der Spieler besteht. „Wir haben in der ersten Halbzeit vier Gegenstöße abgebrochen“, beklagt Opderbeck, dass sich sein Team selbst aus dem Rhythmus brachte. Die Gastgeber verkürzten auf 8:11 (23.). Dann aber platzte bei den „Wölfen“ der Knoten. Innerhalb von sechs Minuten zogen sie auf 17:8 davon und nahmen ein 18:9 mit in die Pause.

Eigentlich ist bei einer Neun-Tore-Halbzeit-Führung eine Partie schon entschieden. Zumal die Gäste auch gut in den zweiten Durchgang starteten und sich auf 22:11 (39.) absetzten. Vielleicht war es die Verletzung von Wegner oder auch die Erinnerung an die zuletzt erfolglosen Auswärtsspiele – auf jeden Fall kamen die Altenholzer aus dem Tritt. „Wir haben uns danach wieder sehr schwer getan“, berichtet Opderbeck, dass das Spiel der „Wölfe“ in den letzten 20 Minuten nicht mehr so rund lief. Der Sieg der „Wölfe“ geriet zwar nicht in Gefahr, doch das Spiel zeigte einmal mehr, dass es in dieser Saison keine Selbstgänger gibt. „Jede Partie muss erkämpft werden“, sagte Opderbeck mit einem Blick auf die Tabelle, dass es auf Platz vier nur ein Punkt ist, aber auf den letzten Platz auch nur vier. Die Staffel ist also so ausgeglichen, dass bis auf den Wilhelmshavener HV und HF Springe jeder jeden schlagen kann.


TSV Altenholz: Hampel, Hossner – Lipp (1), Wegner (1), Drecke (4), Starke (3), Abelmann-Brockmann (6), Köpke (4), Flindt, Voigt, Petersen, Boldt (6/3), Firnhaber (3), Eliasson.
SR: Magalowski/Schwieger (Magdeburg).

Zuschauer: 305.

Zeitstrafen: 14:14 Minuten.

Siebenmeter: 4/2 : 4/3


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