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2. Handball-Bundesliga : „Wölfe“ lassen sich nicht einschüchtern

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz erwartet heute Abend das Traditionsteam TuSEM Essen um 19.30 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle.

Leichte Spiele gibt es in der 2. Handball-Bundesliga der Männer für den TSV Altenholz ohnehin nicht. Mit TuSEM Essen kommt heute, 19.30 Uhr, ein Gegner, der zuletzt überraschend eine 28:39-Heimschlappe gegen BBM Bietigheim kassierte. Richtig einschätzen kann „Wölfe“-Coach Klaus-Dieter Petersen die Niederlage nicht. „Es stellt sich die Frage, war es nur ein Ausrutscher von TuSEM oder war Bietigheim so stark?“

Petersen hat nicht so gute Erinnerungen an das Hinspiel: „Wir haben zwar im 34 Tore geworfen, aber auch 39 eingefangen. Viele Gegentore haben wir über die Außen kassiert.“ Es sind aber nicht nur Lasse Seidel und Peter Hornyak von denen Gefahr ausgeht. Mit Philipp Pöter hat Essen einen sehr erfahrenen Spielmacher, und Julius Kühn bereitete im Hinspiel von der Königsposition der Altenholzer Deckung erhebliches Kopfzerbrechen. Mit Andre Kropp lauert zudem Gefahr vom Kreis.

Die „Wölfe“ lassen sich aber durch die Ansammlung von so vielen spielstarken Spielern bei TuSEM nicht einschüchtern. „Wir haben zu Hause gegen andere Teams aus der oberen Tabellenregion gezeigt, dass wir sie ärgern können“, stellt Petersen klar. Die klare Hinspielniederlage ist dabei Motivation und Chance zugleich. „In Essen haben wir die Schwächen in der TuSEM-Abwehr aufgedeckt. Wir müssen nur Ball und Gegner – wie in Essen – laufen lassen.“ Das Problem im Hinspiel war die Abwehr. Da wird es wichtig sein, die Kreise von Julius Kühn und Philipp Pöter einzuengen. Gelingt es, ist in eigener Halle alles möglich, zumal sich so langsam – bis auf die Dauerverletzten Thies Vollquardsen und Rune Dahmke – alle anderen Spieler wieder fit gemeldet haben.

TuSEM Essen will in Altenholz wieder in die Spur zurückfinden und sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren. „Dass es in Altenholz kein Selbstgänger wird, haben der TV Bittenfeld und die HSG Nordhorn-Lingen erfahren müssen“, sagt Essens Trainer Mark Dragunski.

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erstellt am 28.Feb.2014 | 06:00 Uhr

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