3. Handball-Liga : „Wölfe“ jagen Füchse aus ihrem Bau

Der Altenholzer Linkshänder Patrick Starke (am Ball) wird von den Berlinern Konstantin Büttner (li.) und Dennis Leroy Schmöker in die Zange genommen, tankt sich aber dennoch kraftvoll zum Wurf hoch.
Der Altenholzer Linkshänder Patrick Starke (am Ball) wird von den Berlinern Konstantin Büttner (li.) und Dennis Leroy Schmöker in die Zange genommen, tankt sich aber dennoch kraftvoll zum Wurf hoch.

Das Berliner Nachwuchsteam kommt beim 19:30 in der Altenholzer Edgar-Meschkat-Halle unter die Räder. Nur bis zum 5:5 ließen die Altenholzer dem Gegner eine Chance.

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15. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Altenholz | Einmal mehr machten die „Wölfe“ in ihrem „Wolfsbau“ deutlich, dass andere Tierarten nichts zu bestellen haben. Mit 30:19 (16:9) machte der Tabellenvierte der 3. Handball-Liga der Männer aus Altenholz den Füchsen Berlin II deutlich den Garaus und kann nun gelassen in die Weihnachtspause gehen. Einmal mehr war Torhüter Stephan Hampel einer der Garanten für den Erfolg. Er entschärfte schon frühzeitig beim Stand von 2:1 (6.) einen Siebenmeter von Konstantin Büttner.

„Wir sind gut ins Spiel gekommen“, freut sich Altenholz-Coach Klaus-Dieter Petersen. Seine Mannschaft machte dort weiter, wo am vergangenen Wochenende in Oranienburg aufgehört wurde. Dabei mussten die Altenholzer auf den zuletzt starken Christian Drecke verzichten. „Dafür war aber Patrick Starke wieder mit von der Partie“, berichtet Petersen, der deshalb im rechten Rückraum nicht, wie befürchtet, auf einen Linkshänder verzichten musste. Christoph Reinert aus der 2. Mannschaft kam schon öfter zum Einsatz. Mit Hendrik Jacobs gab der „Wölfe“-Coach einem weiteren Spieler aus der Reserve eine Chance. Der nutzte diese und erzielte sogar einen Treffer.

In der Anfangsphase konnten die Berliner die Partie noch offen halten. Bis zum 5:5 gelang es zumindest, die Führung der „Wölfe“ noch zu egalisierten. „Wir haben dann einen 6:0-Lauf hingelegt“, berichtet Petersen, für den dies der Grundstein zum deutlichen Sieg war. Von da an beherrschten die Altenholzer das Geschehen deutlich und bauten ihre Führung von 11:5 auf 16:9 zur Pause aus.

Doch damit nicht genug: Die Gastgeber drückten weiter gehörig auf das Tempo. Die Berliner, ohnehin nur mit neun Feldspielern und zwei Torhütern angereist, hatten in den zweiten 30 Minuten nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Egal, in welcher Konstellation sie spielten, die „Wölfe“ beherrschten das Geschehen.

Mit zunehmender Spieldauer wuchs die Führung immer weiter an. Beim 26:16 führte der Gastgeber erstmals mit zehn Toren. Doch auch das reichte den „Wölfen“ noch nicht. Bis zum Abpfiff packten sie noch weitere Treffer drauf.

Altenholz: Hampel, Hossner – Lipp (3), Wegner (5), Abelmann-Brockmann, Köpke (5), Voigt, Boldt (4), Firnhaber (7), Reinert, Petersen, Starke (4), Flindt (1), Jacobs (1).
SR: Heinkel/Hochsprung (Hamburg).

Zuschauer: 250.

Zeitstrafen: 10:6 Minuten.

Siebenmeter: 0/0 : 7/5.

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