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3. Handball-Liga : „Wölfe“ bringen sich selbst um den Lohn

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der 3. Handball-Liga der Männer hat der TSV Altenholz nach sieben Siegen in Folge nun seine zweite Niederlage in Serie hinnehmen müssen.

shz.de von
erstellt am 09.Feb.2015 | 06:00 Uhr

Varel | Nach sieben Siegen in Serie ging die Erfolgsserie des TSV Altenholz in der 3. Handball-Liga der Männer am vergangenen Wochenende beim umkämpften 27:28 gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter Wilhelmshavener HV zu Ende. Auch bei der HSG Varel-Friesland setzte es für die „Wölfe“ nun erneut eine Niederlage. Völlig unnötig unterlagen die Randkieler beim abstiegsbedrohten Gastgeber mit 24:20 (15:9). „Auch wenn wir personell derzeit auf dem Zahnfleisch gehen, diese Niederlage ist einfach nur ärgerlich und hätte nicht sein müssen“, sagt der Altenholzer Coach Klaus-Dieter Petersen. „Es zeigte sich aber schon in den vergangenen Spielen, dass wir Probleme haben, unsere Ausfälle zu kompensieren. Handball kann eigentlich so einfach sein, wenn man die Dinger einfach nur reinmacht.“ Die Altenholzer hatten sich auch reihenweise gute Chancen herausgespielt. Es haperte bei ihnen allerdings am Abschluss. Oftmals waren die guten Torhüter der HSG Endstation. Petersen Der vermisste einfach die letzte Konsequenz in der Ausführung.

Die unter Druck stehenden Gastgeber starteten sehr konzentriert und führten schnell mit 4:1 (7.). Doch die „Wölfe“ ließen sich dadurch nicht schocken und kämpften sich Tor um Tor wieder auf 5:5 (11.) heran. Die „Wölfe“ schienen, den Kampf angenommen zu haben. Varel-Friesland legte zwar wieder zwei Tore vor, doch bis zum 11:9 (22.) war die Partie offen. „In den letzten acht Minuten vor der Pause war das HSG-Tor aber wie vernagelt“, berichtet Petersen, der mit ansehen musste, wie der Gastgeber bis zur Halbzeit Tor um Tor auf 15:9 davon zog.

Diesem Rückstand konnten die Altenholzer einfach nicht mehr aufholen. Bis zur 53. Minute liefen die Gäste, die von Mathis Wegner unermüdlich angetrieben wurden, diesem Rückstand hinterher. Aber auch der Spielmacher der „Wölfe“ war an diesem Tag im Anschluss alles andere als glücklich. Erst in der Schlussphase gab es noch einmal ein Aufbäumen. Die Altenholzer kamen bis auf 19:22 (59.) heran, doch es war schon zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.

Altenholz: Hampel, Hossner – Lipp (3), Wegner (3), Abelmann-Brockmann, Voigt, Boldt (7/4), Reinert, Petersen (1), Starke (2), Flindt (4), Eliasson, Köpke.
SR: Dux/Follmert. – Zuschauer: 489.

Zeitstrafen: 14:10 Minute.

Siebenmeter: 2/1 : 7/4.

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