2. HANDBALL-BUNDESLIGA : „Wölfe“ brechen nach der Pause ein

Der Altenholzer Fin Ranke (am Ball) hat einen Rimparer Gegenspieler abgeschüttelt erzielt eines seiner sieben Tore.
Der Altenholzer Fin Ranke (am Ball) hat einen Rimparer Gegenspieler abgeschüttelt erzielt eines seiner x Tore.

In der 2. Handball-Bundesliga blieb der TSV Altenholz vor 550 Fans beim 25:32 (11:12)gegen Mitaufsteiger DJK Rimpar ohne Chance. Damit ist die Mannschaft von Trainer Klaus-Dieter Petersen endgültig im Abstiegskampf angekommen.

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25. November 2013, 06:00 Uhr

Das Duell der Tabellennachbarn in der 2. Handball-Bundesliga war keines auf Augenhöhe. Gegen den Mitaufsteiger DJK Rimpar Wölfe musste sich der TSV Altenholz nach einer schwachen Leistung mit 25:32 (11:12) geschlagen geben. Die Entscheidung fiel kurz nach der Pause, als die Gäste dank einer 6:0-Serie uneinholbar davonzogen.

„Nachdem wir bereits in der ersten Hälfte den Start verschlafen haben, ist dieser Einbruch ist für mich unverständlich“, sagt TSVA-Trainer Klaus-Dieter Petersen, der die Ausfälle von Mathis Wegner und Rune Dahmke nicht als Ausrede akzeptieren wollte. DJK-Coach Jens Bürkle erklärte den Erfolg mit der größeren Erfahrung seiner Mannschaft: „In den entscheidenden Momenten haben wir von den alten Spielern profitiert.“

Den Start verschliefen die Altenholzer komplett – schnell zogen die Gäste auf 4:1 (7.) davon. Das lag vor allem an der harmlosen Offensive, viele gute Gelegenheiten ließen die Hausherren leichtfertig liegen. Petersen reagierte früh mit einer Auszeit nach elf Minuten. Zunächst zeigte die Unterbrechung aber keine Wirkung, Rimpar erhöhte auf 7:3. Nach und nach fingen sich die Altenholzer: Dank einer 4:0-Serie kamen die heimischen „Wölfe“ zum Ausgleich. Nachdem sich bereits Bevan Calvert früh eine Strafwurf-Fahrkarte erlaubt hatte, vergab auch Max Lipp beim Stand von 10:10 drei Minuten vor der Halbzeit von der Siebenmeterlinie. Statt zu führen, lagen die Gastgeber nach zwei schnellen Treffern des Mitaufsteigers plötzlich mit 10:12 zurück. Aufgrund einer ordentlichen Abwehrleistung ging es aus Sicht der Altenholzer „nur“ mit einem Tor Rückstand (11:12) in die Pause.

Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel bereits in den ersten fünf Minuten nach dem Wechsel, als Rimpar sechs Tore in Folge erzielte und auf 18:11 enteilte. Dichter als bis auf sechs Treffer (14:20, 40.) kamen die Altenholzer nicht mehr heran. Eklatant war vor allem die Nervenschwäche beim Siebenmeter: Alle drei Altenholzer Versuche landeten am Pfosten oder neben dem Tor. Auch die Hereinnahme des angeschlagenen Sebastian Opderbeck (Hüfte) zeigte nicht die erhoffte Wirkung, während bei den Gästen das Selbstvertrauen zusehends wuchs. Am Ende siegten die Unterfranken überraschend deutlich mit 32:25, womit die Altenholzer „Wölfe“ nun endgültig im Abstiegskampf angekommen sind.

TSV Altenholz: Hossner (9 Parden), Weber (bei einem Siebenmeter, ab der 47. Minute) – Lipp (3 Tore), Calvert (3), Drecke (1), Opderbeck (1), Volquardsen (2), Boldt (2), Köpke, Ranke (7), Kastening, Starke (4), Röder (2), Abelmann-Brockmann.
DJK Rimpar Wölfe: Brustmann (17 Paraden) – Spieß (1), Kraus, D. Sauer (7/1), Schmitt (3), Schömig, Bötsch (1), Schäffer (7), Kaufmann (6), Büttner (6), Spieß, Krze (1).
Schiedsrichter: Thöne/Zupanovic (Berlin).
Zeitstrafen: 1:3. – Siebenmeter: 0:1.
Zuschauer: 550.

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