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2. Handball-Bundesliga : „Wölfe“ bleiben zu Hause unbesiegt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz kommt gegen TV Hüttenberg vor 500 Zuschauern zu einem leistungsgerechten 22:22-Remis. Mathis Wegner sieht nach 46 Minuten die Rote Karte.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2013 | 06:00 Uhr

„Letztlich war das Unentschieden gerecht. Beide Teams hatten die Chance die Partie für sich zu entscheiden“, sieht „Wölfe“-Trainer Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen das 22:22 (13:12) in der 2. Handball-Bundesliga seines TSV Altenholz gegen den TV Hüttenberg mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Letztlich konnten wir unsere Anfangspower nicht über 60 Minuten durchhalten“, weiß Petersen, dass das Fehlen wichtiger Spieler schon ein Manko war. Seine Mannschaft war in dieser Formation nicht breit genug aufgestellt, um über die volle Distanz Hüttenberg unter Druck zu setzen.

Nicht nur Hüttenbergs Trainer Heiko Karrer, auch die etwa 500 Zuschauer schauten verdutzt drein, als die „Wölfe“ einen furiosen Start hinlegten und nach 13 Minuten mit 8:2 vorne lagen. Karrer reagierte sofort, nahm eine Auszeit und stellte sein Team neu ein. Er muss wohl die richtigen Worte gefunden haben, denn keine sechs Minuten später zog der Gast beim 9:9 gleich.

Von da an entwickelte sich eine ausgeglichenen Partie. „Beide Abwehrreihen zeigten eine starke Leistung“, lobt Petersen neben seinem Torhüter Florian Hossner auch den Abwehrinnenblock mit Max Lipp und Sebastian Opderbeck, die Schwerstarbeit leisteten. In dieser Phase der Partie hatten es beide Teams in der Hand, sich abzusetzen, doch das Spiel blieb eng. Mehr als mit einen Treffer konnte sich kein Team absetzen. Beim 18:17 hatte der Gast aus Hüttenberg zum ersten und einzigen Mal die Nase vorne, doch die Wölfe holten sich beim 19:18 (44.) die Führung zurück.

Pech für die Wölfe: In der 46. Minute erhielt Mathis Wegner, wichtiger Führungsspieler der Wölfe nach der dritten Zeitstrafe die Rote Karte und schied vorzeitig aus. Zudem musste Christian Drecke, der für den etwas müden Patrick Starke ins Spiel kam, nach einer unglücklichen Aktion mit einem dicken Knöchel direkt wieder raus, sodass Starke zu keiner richtigen Pause kam. Dennoch gelang es den Wölfen, sich bis zur 52. Minute mit 22:19 zu lösen. „Natürlich hätte ich Mathis in der Schlussphase als Alternative gerne noch dabei gehabt, doch auch so übernahmen andere Spieler die Verantwortung“, sagt Petersen, der insgesamt mit dem was er sah zufrieden war. Hätte Thies Volquardsen in der Schlussphase etwas mehr Glück gehabt, so wäre vielleicht doch noch der dritte Heimsieg möglich gewesen, doch der Neuzugang aus Flensburg traf zweimal nur den Pfosten. So konnte Hüttenberg die Gunst der Stunde nutzen und durch Andreas Scholz (53.) Alois Mraz (55.) und Daniel Wernig (59.) die drohende Niederlage gerade noch abwenden. Immerhin erlebten die „Wölfe“ keinen Supergau, denn in der Schlussminute waren die Gäste ein Mann mehr auf der Platte und hatten Ballbesitz, was sie aber nicht zum 23. Treffer und damit zum Sieg nutzen konnten.


TSV Altenholz: Hossner, Weber – Lipp (5), Calvert (1/1), Drecke, Opderbeck (1), Volquardsen (3), Reinert, Boldt, Köpke (4), Wegner (3), Kastening, Starke (4), Abelmann-Brockmann (1).
TV Hüttenberg: Ritschel, Poltrum – Pechstein (2), Lex (8/2), Lambrecht (1), Wernig (2/1), Warnke (1), Scholz (3), Mraz (2), Fernandes, Mappes, Pausch, Schmidt, Ludwig (3).
SR: Mücke/Tietze (Anderten/Braunschwieg).

Zuschauer: 500. – Zeitstrafen: 10:6 Minuten.

Rote Karte: Wegner (46., 3. Zeitstrafe)

Siebenmeter: 1:4.


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