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Jubiläum und Abschied : Wochenende im Zeichen der Kreuzkirche

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele Aktionen anlässlich des 50. Jubiläums der Fleckebyer Kreuzkirche / Pastor Hans Baron aus dem Dienst verabschiedet

„Total bewegt“ war Pastor Hans Baron. Er wurde gestern zum Ende seiner Kirchenkreispfarrstelle zur pastoralen Dienstleistung in Schwansen und den Hüttener Bergen und seiner Vakanzvertretung in der Kirchengemeinde Kosel gestern in der gut gefüllten Kreuzkirche zu Fleckeby verabschiedet. Die Verabschiedung Barons mit Festgottesdienst war einer von zahlreichen Programmpunkten am Wochenende anlässlich des 50. Jubiläums der Kreuzkirche zu Fleckeby. „So viel Anerkennung berührt mich wirklich“, sagte der Pastor und berichtete, dass seine erste Amtshandlung in Fleckeby gewesen sei.

Am 19. Juni 2011 wurde Baron in der St.-Laurentius-Kirche in Kosel in den Dienst eingeführt. „Viele Aufgaben, viele Einsatzorte, viele Menschen, viele Gemeinden – und noch mehr Erwartungen machten Ihre Arbeit aus“, betonte Propst Sönke Funck. Er habe seine Aufgabe mit großem Engagement, Weitblick, einer klugen Mischung aus Nähe und Distanz und einer gesunden Portion Gelassenheit ausgefüllt, würdigte Funck die Arbeit Barons.

„Es war eine tolle Zeit“, sagte Baron, der künftig als Referent und Studienleiter auf einer Projektpfarrstelle am Christian Jensen Kolleg und dem Akademiezentrum Sankelmark arbeiten wird. „Da freue ich mich riesig drauf.“

Manchmal habe er gar nicht gewusst, wo er hin musste. Das Navigationsgerät war sein Begleiter. „Einmal hat mich das Navi auf eine Wiese geschickt“, erinnerte sich Baron, der in Kappeln lebt und dienstlich 400 Kilometer in der Woche mit dem Auto gefahren sei. Dabei habe er sich an der Landschaft erfreut.

Er sei zu wildfremden Menschen gekommen, und nach drei Minuten sei das Eis gebrochen gewesen. Die Amtshandlungen – Taufen, Trauungen, Beerdigungen – sind ihm in Erinnerung geblieben. „Zu spüren, dass man gebraucht wird“, das sei eine schöne Erfahrung gewesen. „Es gibt hier unglaublich viel menschliches Potenzial.“

„Meine Konfirmandengruppe verlasse ich nur ungern“, fügt Baron hinzu. Einige von ihnen waren zu seiner Verabschiedung gekommen und überreichten ihm Blumen.

Der Festgottesdienst zum 50. Jubiläum der Kreuzkirche zu Fleckeby und die Verabschiedung Hans Barons waren nur zwei von vielen Programmpunkten am Wochenende. Bereits am Freitagabend hielt Altbischof Dr. Hans-Christian Knuth einen Vortrag über die Bedeutung des Kreuzes für die evangelische Frömmigkeit. Er sagte, dass der gekreuzigte Christus den Menschen im Leid und im Sterben nahe sei. Er bewahre ihn vor Irrtümern und Illusionen. „Wir sehen daraus“, so Knuth, „dass Gott uns im Glück und in der Freude unseres Lebens, aber auch im Leiden und Sterben nahe ist.“ Man müsse nicht leiden, um zu Gott zu finden, aber wenn es mal so komme, verlasse er uns nicht.

Vor dem Vortrag des Altbischofs eröffneten neun Künstler eine Ausstellung zu christlichen Themen im Gemeindehaus. Rita Frind, Heide Grönitz, Marianne Harms-Metzger, Ole Mayer, Katharina Naeve, Rolf Rockefeller, Heinke Schipper, Friethjof Seidenberg und Heidemarie Utecht haben 20 Bilder zusammengetragen, die am Wochenende im Gemeindehaus zu sehen waren.

Während des ganzen Wochenendes wurden Trillerpfeifen verkauft. Der Erlös daraus, die Kollekte sowie alle anderen Spenden werden zur Finanzierung der Renovierung der Fleckebyer Orgel verwendet. Allein beim Trillerpfeifenverkauf und durch die Kollekte kamen etwa 750 Euro zusammen.

 

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erstellt am 16.Sep.2013 | 05:34 Uhr

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