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tourismuskirche : Wo die Kirche an den Strand kommt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das neue Angebot von Tourismuspastorin Brigitte Gottuk und ihren Helfern läuft gut an. Heute soll eine Riesensandburg am Kurstrand gebaut werden.

Eckernförde | Viele Leser werden Brigitte Gottuk noch als Pastorin von 2008 bis 2013 in der Gemeinde Borby in Erinnerung haben. Nun ist sie nach ihrem zwischenzeitlichen Einsatz als Gottesdienstvertretung in zehn Gemeinden in Hütten und Schwansen wieder in Eckernförde tätig – als Tourismuspastorin ist Brigitte Gottuk für die Region Eckernförde und Eckernförder Bucht, Schwansen und Hütten zuständig und leistet dabei Pionierarbeit in der Ausübung dieser neuen Planstelle der evangelischen Kirche. Als Einstieg in ihren neuen Tätigkeitsbereich aktivierte sie nach der Schließung der Kur- und Urlauberseelsorge in Damp die Entrümpelung der Räumlichkeiten in der „Insel“ Damp und erstellte ihr Konzept für eine umfassende Urlauber- und Tourismusseelsorge in der gesamten Region.

„Dabei“, sagt Brigitte Gottuk, „will man heraus aus dem festen Gebäude Kirche und auf die Straße, um alle Menschen zu erreichen, und zwar unabhängig davon, ob diese einer Konfession angehören oder nicht, denn Seelsorge braucht leichte Räume.“

Natürlich benötigt auch eine Tourismuspastorin eine Stätte für Gottesdienste und Veranstaltungen, die sie in der katholischen Kirche St. Elisabeth in Damp gefunden hat.

Die Idee der Kirche am Urlaubsort wurde bereits in vielen Regionen an der Ostsee erfolgreich umgesetzt und nun in diesem Sommer erstmals auch am Strand in Eckernförde gestartet. In einem Strandkorb am Hauptstrand, nahe dem DLRG-Pavillon, eröffnen vielfältige Angebote die Möglichkeit für eine kreative Freizeit. Die Mitmach-Aktionen sind für die gesamte Familie gedacht und – so erzählt Brigitte Gottuk – „ist es für Kinder äußerst unterhaltsam, wenn sie sehen und hören, wie sich ihre Eltern an manchen Liedern oder Spielen versuchen.“

Unterstützt wird Brigitte Gottuk bei diesem spannenden Projekt von einem Team junger Leute im Alter von 16 bis 19 Jahren, die vorrangig für die Nachmittagsunterhaltung der Kleinsten zuständig sind. Bei diesen Spielen kann übrigens jedes Kind mitmachen und das ganz ohne Zwang, solange es mag und Spaß daran hat.

Beispielsweise werden heute ab 16 Uhr die Kinder am Strand dazu eingeladen, eine Riesensandburg zu bauen. Treffpunkt ist der Sommerkirchen-Strandkorb, der leicht an dem großen Transparent „Tourismus-Kirche“ und der Aufstellfahne zu erkennen ist. Das Angebot zu dieser Freizeitgestaltung wird bislang gerne angenommen und auch die tägliche „Gute-Nacht-Geschichte“ (17.30 Uhr bis 18 Uhr am Strandkorb) mit den beiden Handpuppen Tom und Tina, die in ihrer Ferienzeit natürlich viele Abenteuer erleben, findet regen Anklang. Dabei können die Kinder mitsingen und Mitmach-Geschichten erleben. Für jeden Tag gibt es ein interessantes, neues Programm am Strand oder im Grünen Haus in der Gartenstraße 9 – ausnahmsweise der Sonntag ist dem Gottesdienst um 10 Uhr in St. Nicolai vorbehalten. Die Tourismus-Kirche am Eckernförder Hauptstrand ist während der nächsten Ferienwochen für jedermann geöffnet.

 




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