Tag der offenen Tür : Wo die edlen Pferde wohnen

Die Auszubildende Jessika Schlüter bringt Nils die Pferde von Al Assil Gestüt näher.
Die Auszubildende Jessika Schlüter bringt Nils die Pferde von Al Assil Gestüt näher.

Tag der offenen Tür auf dem Arabergestüt Al Assil in Friedensthal / Viele Aktionen für Kinder und

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08. Juli 2015, 06:53 Uhr

DDer Begriff „Al Assil“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet so viel wie „Quelle des Glücks“. Das „Al Assil“-Gestüt im Windebyer Ortsteil Friedenthal hat sich das Ziel gesetzt, dieses Glück in den verschiedenen Seminaren, die auf dem Hof angeboten werden und durch den artgerechten Umgang mit den Pferden, zu vermitteln.

Bettina von Kameke, Inhaberin des Gestüts, lud am Sonnabend dazu ein, einen Blick auf ihren Hof und die verschiedenen edlen Pferde zu werfen. Bei der Gestütsrallye stellte sie ihre 25 Araber vor, die auf weiten Koppeln viel Auslauf haben. Ihre Pferde sind keine reinen Zuchtpferde, sondern haben viel Freiraum:„ Meine Pferde sind immer an der frischen Luft und in Gesellschaft anderer Tiere. Die Araber sind sehr temperamentvolle aber auch sensible Wesen“, betont sie. Sie seien dafür bekannt, etwas nervös zu sein. Mit ihren Arabern könne sie jedoch beweisen, dass sie sich durch einen richtigen Umgang zu ausgeglichenen Pferden entwickeln könnten.

„Wir bieten jedes Jahr auch Praktika und Ausbildungsplätze an. Die Jugendlichen entwickeln in dieser Zeit ein Gespür für das Empfinden eines Pferdes und gewinnen an Selbstvertrauen. Es macht sie stolz, dass die Araber schon auf kleinste Handbewegung von ihnen reagieren“, sagte Bettina von Kameke“

1995 übernahm Bettina von Kameke den Hof ihres Schwiegervaters. Der gesamte Hof weist eine Fläche von circa 60 Hektar auf. Er ist in den Reiterhof, die Gestütshalle, die „Al Assil Oase“ und einen Shop, in dem viele Artikel rund ums Pferd angeboten werden, unterteilt. Die „Al Assil Oase“ bietet drei Ferienhäuser mit je neun abtrennbaren Wohnungen an, in denen 24 bis 30 Personen unterkommen können.

Bei der Gestütsrallye wurden Spiele für die Kinder unter den Besuchern angeboten, bei denen sie Punkte sammeln konnten. Bei zehn Punkten durfte jedes Kind 15 Minuten auch einem der edlen Pferde reiten. In der Reiterhalle hatten alle Besucher die Möglichkeit, die sieben Spiele nach „Parelli“ anzugucken. Zwei Auszubildende führten mit zwei Araberstuten verschiedene Übungen vor, die auf Vertrauen und Respekt basierten. Ziel war es, die Kontrolle über das Pferd zu gewinnen und den Sicherheitsfaktor durch das Spiel zu erhöhen. Beim Spiel „Annäherung und Rückzug“, sollten die Araber über eine Plane laufen, die für sie einen Fremdkörper in ihrer vertrauten Umgebung darstellte.

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