Kino : WKE fordert Kino-Neubau im Skaterpark Schulweg

Der Skaterpark wird nur teilweise genutzt. Die Multifunktionsfläche und die Rolllaufbahn liegen zum großen Teil brach.
Der Skaterpark wird nur teilweise genutzt. Die Multifunktionsfläche und die Rolllaufbahn liegen zum großen Teil brach.

Der Wirtschaftskreis möchte die Idee des Noor Centers mit Kino und Einzelhandel jetzt zügig verwirklicht sehen. Am besten auf dem Gelände des Skaterparks.

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23. Mai 2015, 06:43 Uhr

Eckernförde | Nach intensiven Gesprächen und Meinungsaustausch in den vergangenen Wochen mit allen in der Ratsversammlung vertretenen Parteien steht nun für den Wirtschaftskreis fest: „Das neue Kino gehört auf das Gelände des Skaterparks.“

Alle an den Gesprächen Beteiligten waren sich darüber einig, dass ein Kino unbedingt nötig sei und schnellstmöglich realisiert werden sollte. Bis zur letzten Sitzung der Ratsversammlung vor der Sommerpause am 9. Juli müsse deshalb eine Entscheidung fallen, damit nicht noch mehr Zeit vergeht und nichts passiert. „Zerredet worden ist in der Vergangenheit bereits genug“, gab der Wirtschaftskreis zu verstehen.

„Die alternativen Standorte sind für uns vom Tisch“, sagte der WKE-Vorsitzende Wilfried Wagner.

>Den jetzigen ZOB mit einem massiv hohen Gebäude zu bebauen, gerade als östliches Entree in die Stadt, könne niemand ernsthaft wollen.

>Im Bereich der Gartenstraße (jetziger SKY-Parkplatz am Rathaus) ist heute der höchstfrequentierte Innenstadtparkplatz. „Diesen wegfallen zu lassen, wäre ein Schlag ins Gesicht des Handels“, so Wagner.

>Das Gelände der Nooröffnung ist geeignet, wenn Kino und Einzelhandelsflächen nicht in einem Gebäude wären, dort sei es jedoch volumenmäßig zu eng. Und gerade dort, an der Nooröffnung, könnte der neue Skaterpark entstehen. Auch das für die Jugendlichen wichtige „Haus“ an der Reeperbahn wäre wie jetzt in der Nachbarschaft.

Der Wirtschaftskreis erinnerte daran, dass bereits im Zuge der Hörst-Planung im Jahr 2003 das „Noor Center“ nördlich des Schulwegs als innenstadtnaher Standort für eine große Einzelhandelsfläche mit Discounter als Nahversorger als damalige Alternative zum Hörst umfangreich diskutiert wurde. „Die Fläche des Skaterparks gegenüber bietet sich nun als neues Noor Center mit Kino und Einzelhandel in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt förmlich an“, ist der Wirtschaftskreis von diesem Standort überzeugt. „All dies wäre schnell realisierbar, da sich die Flächen im Eigentum der Stadt befinden.“

Das sogenannte 3. Gleis müsse dann auch endlich erworben werden, damit weiterer Parkraum für Pendler mit direkter Verbindung Schulweg / Grüner Weg / Innenstadt geschaffen werden kann.

Der Wirtschaftskreis sieht in der Umsetzung keine Hindernisse und fordert von der Politik eine komplikationslose und schnelle Realisierung. Parteifarben und Ideologien sollten im Interesse des Gemeinwohls völlig außen vor bleiben, denn nur die Sache zähle.

Außen vor, aber als besonders „charmantes Alleinstellungsmerkmal“ nahmen die Mitglieder des Wirtschaftskreises im Gespräch mit dem Bürgerforum die Idee des Ratsherrn Matthias Huber auf, der sich auf dem Exer-Parkplatz eine Kombination aus Multifunktionshalle mit Kino, Hotel, Dachterrasse und Tiefgarage vorstellen könnte.

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