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Beachvolleyball : Wittmüss/Sievers bei EM in Norwegen am Start

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

shz.de von
erstellt am 26.Aug.2014 | 06:00 Uhr

Berlin | Der Eckernförder Momme Wittmüss hat an der Seite von Milan Sievers an den U18-Europameisterschaften in Norwegen teilgenommen. Dabei hatten sie als an Position 28 Gesetzte allerdings nur eine Außenseiterrolle inne. Dennoch wollten sie ihr Leistungsvermögen gegen die europäische Elite unter Beweis stellen. Zunächst standen in ihrer Vorrundengruppe E drei Partien auf dem Programm. Der Auftakt ging dabei gründlich in die Binsen. Mit 11:21 und noch einmal 11:21 musste sich das deutsche Duo in nur 27 Minuten den deutlich favorisierten und an Nummer fünf gesetzten Polen Kaszewiak/Paszkowski klar geschlagen geben. Tags darauf lief es dann deutlich besser. Im zweiten Spiel gab es morgens gegen das lettische Gespann Pavels/Kliemans mit dem 21:19 und 21:13 den ersten Sieg. Am späten Nachmittag des gleichen Tages stand auch die dritte Vorrundenpartie an. Auf der anderen Seite des Netzes standen mit den Bulgaren Stoyanov/Botev (21) zwei Spieler, die von der Leistungsstärke in etwa auf gleichem Niveau mit den beiden Deutschen angesiedelt waren. Dennoch hatten Wittmüss/Sievers beim 21:11 und 21:12 leichtes Spiel. Mit zwei Siegen und einer Niederlage hatte sich das Duo damit für die Endrunde qualifiziert. In der ersten Runde gab es nach anfänglichen Problemen ein 21:19 und 21:13 gegen die Esten Korotkov/Reimand (14). In Runde zwei war dann allerdings Endstation. Wittmüss/Sievers lieferten den späteren Drittplatzierten Spaniern Jiménez/A. Huerta (10) beim 11:21, 21:16 und 12:15 aber einen harten Kampf. Europameister wurden die an Position drei gesetzten Deutschen Teamkollegen Thole/Winter nach einem 49-minütigen, hart umkämpften 2:1 (19:21, 21:11, 15:7)-Finalsieg gegen das polnische Überraschungsgespann Lewicki-Lenc, das lediglich an Position 30 gesetzt war.

Ergebnisse

U18-EM – Männlich

Finale: Lewicki/Lenc (POL; 30) – Thole/Winter (GER; 3) 1:2 (21:19, 11:21, 7:15)

Spiel um Platz 3: Penninga/Artamonov (NED; 16) – Jiménez/A. Huerta (ESP; 10) 1:2 (21:19, 17:21, 9:15)

Halbfinals: Thole/Winter (GER; 3) – Jiménez/A. Huerta (ESP; 10) 2:0 (21:16, 21:16), Penninga/Artamonov (NED; 16) – Lewicki/Lenc (POL; 30) 0:2 (15:21, 19:21)

Spiel um Platz 5: Lankinen/Marttila (FIN; 9) – Abramenka/Papeka (BLR; 15) 2:0 (21:11, 21:15)

Spiel um Platz 7: Back/Kasper (SUI; 24) – Ivanov/Savchenko (RUS; 26) 2:0 (21:13, 21:11)

Verliererrunde: Abramenka/Papeka (BLR; 15) – Ivanov/Savchenko (RUS; 26) 2:1 (22:20, 18:21, 15:13), Back/Kasper (SUI; 24) – Lankinen/Marttila (FIN; 9) 0:2 (17:21, 15:21)

 

In der weiblichen U18-Konkurrenz gab es ebenfalls einen deutschen Triumph. Hier setzten sich Klinke/Ottens (25) völlig überraschend mit 2:0 (21:14, 21:16) gegen die Polinnen Stepien/Pietroczuk (11) durch. Bronze verpassten Koloseus/Seeber (2) denkbar unglücklich mit 0:2 (19:21, 18:21) gegen die Finninnen Sinisalo/Ahtiainen.

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