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Fussball-Kreisliga : Wittensee luchst Schinkel einen Punkt ab

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Wittenseer SV kommt gegen den 1. FC Schinkel kurz vor dem Ende zum 2:2-Ausgleich. Für den Aufsteiger aus Fleckeby lief es dagegen nicht so gut: Der ESV II konnte sich beim SFV mit 6:2 aus der Krise schießen.

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erstellt am 27.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Alle drei Auswärtsteams konnten am Sonnabend ihre Spiele in der Fußball-Kreisliga Rendsburg-Eckernförde für sich entscheiden. Während es beim VfR Eckernförde gegen den TuS Jevenstedt und bei der SG Felde/Stampe gegen den TuS Bargstedt jeweils ein deutliches 1:4 gab, machten es die Karbyer spannender, unterlagen jedoch auch. Die drei Aufsteiger hatten besonders schwere Heimspiele zu bewältigen. Am besten zog sich da der Wittenseer SV aus der Affäre, die Mannschaft von Trainer Peter Thede holte einen überraschenden Punkt im Heimspiel gegen den 1.FC Schinkel. Mit Humor nahm Osdorfs Trainer Jens-Uwe Lorenzen, das, was er im Spiel gegen den TSV Waabs ansehen musste.

VfR Eckernförde – TuS Jevenstedt         1:4 (0:2)

Die Anfangsphase ging klar an die Gäste doch anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit guten Chancen auf beiden Seiten. Es gab nur einen Unterschied: Die Jevenstedter nutzten ihre Möglichkeiten der VfR nicht, und so ging es mit einem 0:2 in die Pause. „Da haben wir uns nochmal viel vorgenommen“, weiß VfR-Trainer Arne Witt. Und prompt fiel auch der Anschlusstreffer. Das 1:3 war aber der endgültige Genickbruch. „Jevenstedt war einfach abgeklärter, deswegen stehen die auch oben und wir unten“, hat Witt eine Erklärung für die Niederlage. „Gerade nach dem Anschlusstreffer hatten wir gleich mehrere Chancen einen Punkt mitzunehmen.“

Tore: 0:1 Thore Neben (24.), 0:2 Timo Klug (37.), 1:2 Mirko Pergul (48.), 1:3 Lukas Gersteuer (54.), 1:4 Jannik Kaak (70.).


SG Felde/Stampe – TuS Bargstedt         1:4 (0:3)

„Bargstedt war heute einfach eine Nummer zu groß“, weiß SG-Coach Sven Heinrichsen. „Deswegen hält sich meine Trauer über die Niederlage auch in Grenzen.“ In allen Belangen waren die Gäste der SG überlegen und spielten einen attraktiven Offensivfußball. Bereits kurz nach der Halbzeit war das Spiel beim Stand von 0:4 entschieden und die Bargstedter wechselten fleißig durch. „Danach konnten wir die Partie offener gestalten und kamen auch zu Chancen“, so Heinrichsen. Doch das späte 1:4 war nur noch Ergebniskosmetik.

Tore: 0:1 Mathias Jörs (22.), 0:2, 0:3 Mattes Sievers (30., 44.), 0:4 Markus Wieben (52.), 1:4 Tobias Henning (80.).


TSV Karby – TSV Vineta Audorf       1:2 (0:0)

In der ersten Halbzeit waren die Audorfer zwar überlegen und hätte auch in Führung gehen können, doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Karbyer besser und verloren den Respekt vor den spielstarken Gästen. „Zur Pause waren wir mit dem 0:0 gut bedient“, gibt Karbys Obmann Roger Behrens zu. Doch direkt nach dem Wiederanpfiff ging der Gastgeber in Führung und hätte das Spiel auch frühzeitig entscheiden können. „Wir haben es versäumt das 2:0 zu machen. Dafür wird man am Ende dann meistens bestraft“, so Behrens, der Recht behielt. Zwei späte Tore drehten die Partie noch zu Gunsten der Vineta. In der Nachspielzeit hatten die Karbyer nochmal Pech, als das Aluminium gleich zweimal den Ausgleich verhinderte.

Tore: 1:0 Michael Ressler (48.), 1:1 Tim Kluck (72.), 1:2 Marco Schäfer (79.).


Wittenseer SV – 1. FC Schinkel         2:2 (0:0)

Überraschend ausgeglichen gestaltete sich die Begegnung über weite Strecken. Lange Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften und kamen nur zu sehr wenigen Möglichkeiten. Nach dem Wiederanpfiff kam dann mehr Tempo ins Spiel und beide Teams waren gewillt das Spiel zu gewinnen. Auch in dieser Phase hatte der WSV die Schinkeler gut im Griff und sogar selbst viele Chancen als Sieger vom Platz zu gehen. „Das war heute eine ganz starke Mannschaftsleistung von uns“, weiß WSV-Trainer Peter Thede. „In der zweiten Halbzeit hätten wir sogar drei Punkte verdient gehabt“, so Thede, der sich am Ende aber auch über den späten Ausgleichstreffer von Torben Wulf freuen konnte.

Tore: 0:1 Sahin Bicim (55.), 1:1 Kim-Patrick Asseln (57.), 1:2 Umut Akcan (69.,FE), 2:2 Torben Wulf (90.).
Gelb-Rote Karte: Franko Milbradt (90., wdh. Meckern, FC).


SG BSV/EMTV – Büdelsdorfer TSV      1:6 (0:3)

„Wir wollten eine gute Einstellung zeigen, das ist uns gelungen“, sagt SG-Spielertrainer Stefan Truelsen trotz des klaren 1:6. Von Anfang an waren die Büdelsdofer überlegen und zeigten einmal mehr, dass sie zu Recht so weit oben stehen. Auch nach dem zwischenzeitlichen 1:3-Anschlusstreffer kam nur kurz Spannung auf, da der BTSV sofort mit dem 4:1 konterte. „Das war dann endgültig die Entscheidung“, so Truelsen. „Der Sieg ist mehr als verdient, wenn auch um zwei Tore zu hoch ausgefallen.“

Tore: 0:1, 0:2 Niels Wiese (9., 15.), 0:3 Marvin Jessen (34.), 1:3 Jonas Kahl (58.), 1:4 Julian Gauda (66.), 1:5, 1:6 Marvin Jessen (71., 77.).


Borussia 93 Rendsburg – Osterbyer SV         3:3 (1:0)

Dieses Krisenduell bot mehr als viele vorher erwartet hatten. Gerade die Rendsburger erwischten einen guten Tag und waren die dominantere Mannschaft. Auch die 1:0-Führung durch Patrick Kühn kurz vor der Halbzeit ging in Ordnung (40.). „Da hätten wir schon den Sack zu machen können“, weiß Borussia 93-Obmann Kai Nacken-Hoffmann. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel dann ausgeglichener und auch der OSV kam zu Möglichkeiten. „Aufgrund der ersten Hälfte wären wir der verdiente Sieger gewesen“, so die Meinung von Nacken-Hoffmann, der zwei verschenkten Punkten hinterher trauert.

Tore: 1:0 Patrick Kühn (40.), 1:1 Lasse Retza (50., FE), 2:1 Daniel Hilmers (52.), 2:2 Philip von Lindt (55.), 2:3 Lasse Retza (57.), 3:3 Hilmers (79.).


SV Fleckeby – Eckernförder SV II      2:6 (0:4)

In der ersten Halbzeit sah man den Fleckebyern wieder einmal die Abwehrschwäche an und so hatten die Eckernförder leichtes Spiel mit 4:0 in Führung zu gehen. Doch die Fleckebyer gaben sich noch nicht auf und ein Doppelpack brachte den Gastgeber nochmal zurück in die Begegnung. „Wir hatten auch Chancen zum 3:4, dann wäre es wohl nochmal eng geworden“, sagt SV-Trainer Francois Cassini. Doch am Ende musste er mit ansehen, wie seine Elf noch mit 2:6 unter die Räder kam. Großen Anteil am Sieg der ESV-Reserve hatte Torsten Sienknnecht, der drei Tore zum Erfolg beisteuerte. „Nächste Woche fahren wir nach Waabs und wollen endlich mal wieder einen Dreier holen. Das ist ein Gegner auf Augenhöhe bei dem wir Punkten müssen“, schickt Cassini eine Kampfansage an die Adresse der Waabser.

Tore: 0:1 Sienknecht (15.), 0:2 Lasse Schumacher (18.), 0:3 Sienknecht (33.), 0:4 Schumacher (40.), 1:4 Dramane Guidera (75.), 2:4 Mark Lüdecke (79.), 2:5 Jan-Eric Wechsler (88.), 2:6 Sienknecht (90.)


Osdorfer SV – TSV Waabs            3:0 (1:0)

Wenig gab es von dem Spiel zu berichten. „Not gegen Elend“, betitelt OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen die Begegnung zweier schlechter Mannschaften. „Wir waren schlecht und Waabs noch ein bisschen schlechter“, ist Lorenzen schonungslos ehrlich. Spannender waren da schon die Randgeschichten. Kurz nach Wiederbeginn verletzte sich der Unparteiische Vincent Manthey am Oberschenkel und ein Linienrichter leitete fortan das Spiel. Doch da stellte sich die Frage, wer ersetzt den Mann an der Seite? „Wir haben uns dann auf unseren Ersatztorhüter Stefan Röschmann geeinigt. Er durfte aber nur anzeigen, wenn der Ball im Aus war“, schmunzelt Lorenzen, der ein goldenes Händchen bewies und zwei der drei Torschützen nur wenige Minuten zuvor einwechselte. „Wenn man schon die Mannschaft nicht loben kann, muss man sich eben mal selber Loben“, so Lorenzen.

Tore: 1:0 Nils Schultz (44.), 2:0 Kjell Smit (65.), 3:0 Dennis Czarnecki (69.).

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