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Eckernförder Zeitung

18. August 2017 | 23:05 Uhr

Wirkungstreffer

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kinderstation und Geburtshilfe

Viele Zahlen, klare Ansagen und nachdenkliche Gesichter bei den Entscheidungsträgern aus der Politik. Der Input des Vereins Geburt e.V. zeigte Wirkung. Die vorgelegte Studie ist ein weiterer, ernst zu nehmender Baustein, um noch vor der politischen Sommerpause die richtigen Weichen für die Geburtshilfe und Kinderstation in Eckernförde zu stellen. Die wirtschaftliche, mit Berechnungen hinterlegte Forderung liegt auf dem Tisch: Wiedereröffnung der Kinderstation als Hauptabteilung mit 4,8 Stellen und Wiederaufbau der Geburtshilfe und Gynäkologie als rechtssichere Belegabteilung mit niedergelassenen Frauenärzten und den 13 Hebammen, die maßgeblich den landesweit exzellenten Ruf des Eckernförder Modells erarbeitet haben. Geburtshilfe und Kinderstation funktioniert demnach nur gemeinsam, befruchtet sich gegenseitig und könnten noch weitaus stärker entwickelt und wirtschaftlich gestärkt werden. Folgt man Geburt e.V., muss man es nur wollen und umsetzen.

Hört sich gut an. Was jetzt in den nächsten, entscheidenden Wochen folgen muss, ist der unvoreingenommene Faktencheck durch die Imland-Klinik, den Aufsichtsrat und den Kreistag als Gesellschafterversammlung. Gefolgt von Vertragsverhandlungen mit den Belegärzten und Hebammen, die ja ohnehin seit Monaten mit der Geschäftsführung „mediatieren“.

Die anwesenden fünf Kreistagsabgeordneten und die Ratsmitglieder mit Bürgervorsteherin Karin Himstedt an der Spitze zeigten sich nicht unbeeindruckt von den sachlich vorgetragenen Argumenten. „Wir erwarten vom Kreistag eine tragfähige Lösung“, sagte Himstedt. Eine starke Geburtshilfe mit Kinderstation an der Imland-Klinik ist für die Region Eckernförde und die vielen Urlauber in der Tat ein wichtiger Standortfaktor.

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erstellt am 15.Jun.2017 | 06:06 Uhr

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