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Wilke übernimmt Vorsitz bei den Gettorfer Liberalen

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erstellt am 10.Aug.2013 | 05:59 Uhr

Gettorf | Die Liberalen in Gettorf haben Diplom-Volkswirt Thorsten Wilke zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von Holger N. Koch an.

Wilke ist seit 1998 Mitglied der FDP, war stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Kiel sowie Kreisvorsitzender der Kieler Jungen Liberalen. Er ist nach fünfjähriger beruflicher Station in Berlin seit 2009 mit seiner Familie in Gettorf heimisch. Von 2011 bis Mai 2013 war Wilke wählbarer Bürger im Gettorfer Sozialausschuss. Nach seiner Wahl sagte Wilke: "Ich freue mich auf die Aufgabe. Mein Ziel ist es, die FDP Gettorf in der Wahrnehmung der Bürgerinnen und Bürger weiter zu verankern, die Arbeit der rot-grünen Mehrheit im Ort kritisch zu begleiten und mit konstruktiven Ideen Gettorf noch lebenswerter zu machen." Gleichzeitig dankte er Holger N.Koch für sein Wirken in den vergangenen Jahren und fügte hinzu: "In den kommenden Wochen werden wir mit viel Elan in den Bundestagswahlkampf gehen. Das heute gewählte starke Vorstandsteam bringt dafür die nötige Erfahrung mit und ist hochmotiviert."

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte die FDP den 52-jährigen Kundenbetreuer für Projekt- und Spezialfinanzierungen, Maik Tschentschel. Er ist seit 2011 FDP-Mitglied und ebenso wie Wilke neu im Vorstand. Als Beisitzerinnen wurden die 61-jährige Ausbildungsleiterin im aktiven Ruhestand Silke List sowie die 34-jährige PR-Redakteurin Susann Wilke gewählt. Zudem wurde der 59-jährige Architekt und Gemeindevertreter Reinhard Jandke und der 64-jährige Unternehmer Christian Witte als Schatzmeister bestätigt. Neuer Beisitzer ist der 19-jährige Student Christoph Senger.

Ferner formulierten die Mitglieder die Forderung, Bürgermeister Jürgen Baasch solle sich gegenüber dem Kreis als Umweltbehörde, dem Landesumweltministerium und der RWE Dea dafür einzusetzen, dass regelmäßig Kommunalpolitik und Öffentlichkeit über die genauen Pläne und den Fortgang der Planungen zur Reaktivierung des Ölfeldes Schwedeneck-See informiert werden, sämtliche Sicherheits- und Umweltauflagen sowohl bei der Förderung als auch beim Transport einzuhalten sind, um negative Eingriffe in Natur sowie negative Auswirkungen auf den Tourismus zu verhindern. Auch müsse die RWE Dea eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das Vorhaben vorlegen, das Fracking-Verfahren ausgeschlossen werden, der Gettorfer Bahnhof als Verladepunkt (wir berichteten) definitiv ausgeschlossen sein und stattdessen eine alternative Routenplanung gefunden werden.

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