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Wilhelm-Lehmann-Preis für Berliner Lyrikerin Ann Cotten

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Berliner Lyrikerin Ann Cotten erhält den mit 10 000 Euro dotierten Wilhelm-Lehmann-Literaturpreis. Der Preis wird am 10. Mai im Rahmen der Wilhelm-Lehmann-Tage in Eckernförde verliehen. Ann Cotten ist nach Nico Bleutge (2011) und Jan Wagner (2009) die dritte Wilhelm-Lehmann- Preisträgerin. Die Jury, gebildet aus dem Eckernförder Vorstand der Gesellschaft mit Beate Kennedy (Vorsitz), Karl-Heinz Groth, Wolfgang Menzel und Dieter Schütz sowie dem Verleger und Schriftsteller Jochen Jung, dem Schriftsteller Jochen Missfeldt und dem Journalisten Lothar Müller, begründete ihre Entscheidung für die 1982 in Iowa geborene und in Berlin lebende Autorin Ann Cotton wie folgt: „Ann Cotten ist eine der originellsten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur. Formal und in der Mischung der Töne überaus einfallsreich, zeigt sie sich auch inhaltlich als aufmerksame Zeitgenossin, für die die Großstadt ebenso Feld ihrer Beobachtungen ist wie die Natur. Mit ihr kommt ein ebenso willkommenes wie irritierendes Moment in die literarische Szene.“ Ann Cotten hat 2007 den Reinhard-Priessnitz-Preis erhalten. Es folgten der Clemens-Brentano-Förderpreis für Literatur sowie der mit 15 000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2014, den sie insbesondere für ihren jüngsten Erzählband „Der schaudernde Fächer“ erhielt.

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erstellt am 11.Feb.2014 | 00:33 Uhr

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