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Eckernförder Zeitung

21. November 2017 | 01:55 Uhr

Ferienspaß : Wikingerdorf auf dem Bauernhof

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bogenschießen, Äxte bauen, Kuchen backen und Sonnenschein: Ferienspaßaktion auf dem Biohof Großholz ein voller Erfolg.

shz.de von
erstellt am 17.Okt.2017 | 05:57 Uhr

Holzdorf | „Die Wikinger kommen“ war das Motto zum diesjährigen Herbstferienspaß auf dem Bioland Hof Großholz und bei bestem Thor-Wetter kamen alle auf ihre Kosten. Vor vier Jahren war die Idee von fünf Eltern der Gemeinde Holzdorf geboren, nämlich mit dem Biohof-Landwirt Gerd Boll Ferienspaßaktionen zu unternehmen, um den Kindern Sinnvolles zu bieten.

„Mit den fünf Müttern Ilona Kogst, Katja Kogst, Alexa von der Linde, Andrea Nielsen sowie Anja Schütt setzen wir uns seit vier Jahren einige Wochen vor den Ferien – außer den Weihnachtsferien – zusammen, um das Motto der nächsten Ferienspaßaktion zu kreieren. Wir haben ja keine Dorfschule mehr, die Kinder sind in alle Richtungen verstreut und kennen sich ja gar nicht untereinander. Zudem ist es die große Gelegenheit, spielend die Natur kennenzulernen und das wird dann in den Ferien erfolgreich umgesetzt“, erklärt Gerd Boll, warum er seine Anlagen und sein Equipment gern zur Verfügung stellt. Bei strahlendem Sonnenschein begrüßte der Furcht erregende „Wickie“ die Teilnehmer. Dahinter verbarg sich der dreijährige Pelle Boll, der zünftig wie ein Wikinger gekleidet war.

Der erste Weg führte zum Gemeindewehrführer und „Waffenschmied“ Burkhard Nielsen, der mit den Kindern zunächst zahlreiche Wikinger-Äxte anfertigte und später kam die Fertigung der Schwerter hinzu. Der nächste Arbeitsgang war die farbliche Kennzeichnung der (Holz)-Waffen, und mittels Lötkolben wurden Runen-Zeichen, die alten Schriftzeichen der Germanen, eingebrannt. Während Gerd Boll den Lehmofen, der vor zwei Jahren unter fachkundiger Anleitung mit den Kindern gebaut wurde, auf Temperaturen bis zu 340 Grad brachte, machten sich die Mütter mit den Kindern an die Apfelkuchen und später an die Pizzen, die dann in den auf 180 Grad heruntergefahrenen Ofen geschoben werden sollten. Einst wurde Anja Schütt gefragt, wie lange der Apfelkuchen im Ofen bleiben müsse. Ihre Antwort: Nach drei Minuten war da nur noch Asche.

Eine andere Abteilung war für das Pressen von Apfelsaft zuständig. Die Äpfel kamen mit Louise, Carl und Marie von Hippel aus Lammershagen vom Selenter See, die sie dann fleißig mit Stampfen für die Saftpresse vorbereiteten. In der großen Scheune konnten sich die Kids auf dem Schredderberg austoben und davor wies Martin Bothmann die Kinder in die Kunst des Bogenschießens ein. Viel Beachtung fanden ferner das Nagelbrett sowie das Hufeisenwerfen.

Es wurde für alle ein kurzweiliger Nachmittag. „Es hat allen Leuten, ob groß oder klein, viel Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf die nächsten Ferien, das sind dann die Osterferien vom 29. März bis 13. April 2018. Diese Vorhaben sind die beste Methode, etwas zu unternehmen, bei dem man das Glück mit anderen teilen kann“, lautete das Fazit des Veranstalters Gerd Boll.



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