zur Navigation springen
Eckernförder Zeitung

21. Oktober 2017 | 15:09 Uhr

Damp : Wiedersehen in der Heimat

vom

38. Schülertreffen der ehemaligen Damper Schule im Damper Stift. 65 Teilnehmer aus fast ganz Deutschland.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 07:58 Uhr

Damp | Für Margot Laß, geborene Mazke, aus Preetz war es Premiere. Sie nahm erstmalig am Damper Schülertreffen teil. Sie hatte die alte Volksschule im Damper Stift 1954 verlassen und schaute sich neugierig im Vital Restaurant im Ostseebad um, ob sie jemanden Bekanntes erkennt. "Aus der Zeit gibt es nicht mehr viele", sagte sie. Dennoch, ins Gespräch kam sie schnell, beispielsweise wenn sie ihren Bruder Jürgen erwähnte - "den kennen viele noch".

Heino Buhs, er verließ die alte Schule, die 1967 auslief, 1958, war mit der Beteiligung sehr zufrieden. Insgesamt 65 Teilnehmer von 215 eingeladenen hatten sich angemeldet und nutzten den Tag in der alten Heimat für ein Wiedersehen. "Besonders die Ehemaligen von außerhalb kommen, und wollen, dass jedes Jahr ein Treffen stattfindet", berichtete Buhs. Eine Abstimmung ergab dann auch eine klare Mehrheit für ein jährliches Treffen. Während Buhs in Bad Oldesloe zu Hause ist, wird er in Damp von Gerhard und Roswitha Bibelwitz bei der Organisation unterstützt. Und so fand jetzt bereits das 38. Treffen statt.

Eingeladen werden alle ehemaligen Schüler, auch mit Partner, die das 60. Lebensjahr überschritten haben. "Das macht den Reiz aus, dass nicht nur die eigene Klasse kommt", meinte Helmut Kruse, der nach seiner Schulentlassung 1951 über die Bundeswehr an vielem Orten zu Hause war. Seit 20 Jahren ist er nun in Bonn zu Hause. Er nutzte das Schülertreffen, um mit seiner Frau Ruth seinen Sohn in Flensburg zu besuchen. Die Ostsee hatte er in all den Jahren nie vermisst, jetzt aber hierher zurückzukehren, sei schon spannend, meinte er.

Mit großer Freude beobachteten die Organisatoren, wie schon nach kurzer Zeit überall Gespräche in Gang kamen, wo es hieß: "Wisst ihr noch?" Für das 40. Treffen 2015 überlegen die Organisatoren, vielleicht wieder einen Besuch in der alten Schule zu machen. Dort ist inzwischen der evangelischen Kindergarten zuhause.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen