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2. Handball-Bundesliga : Wieder fehlen den „Wölfen“ auswärts nur Nuancen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz unterliegt bei Empor Rostock mit 29:32 (15:17). Die Randkieler Gäste schnuppern bis kurz vor Schluss am möglichen Punktgewinn.

shz.de von
erstellt am 13.Dez.2013 | 06:00 Uhr

Es bleibt dabei: Der TSV Altenholz muss in der 2. Handball-Bundesliga weiter auf seine ersten Punkte auf fremdem Parkett warten. Beim HC Empor Rostock unterlag die Mannschaft von Klaus-Dieter Petersen trotz guter Leistung mit 29:32 (15:17). Bester Werfer bei den „Wölfen“ war Patrick Starke mit fünf Treffern. Bei Empor ragte Vyron Papadopoulos mit zehn Toren heraus. Petersen sah sein Team mindestens auf Augenhöhe und ist folgerichtig enttäuscht: „Die Niederlage ist bitter für uns. Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft und haben trotzdem keine Punkte.“

Beim Wiedersehen mit den ehemaligen Teamkollegen Robert und Tom Wetzel erwischten die Altenholzer einen guten Start und führten nach sieben Minuten mit 4:3. Eng blieb es bis zur 20. Minute (10:10), erst in der Folge gelang es den Gastgebern, sich auf zwei Tore abzusetzen. In dieser Phase hatten die „Wölfe“ Probleme, die Lücke zu finden, immer wieder ging der Arm der Schiedsrichter zum Zeitspiel hoch. So verteidigten die Rostocker die knappe Führung bis zur Pause (17:15), auch weil Jannick Boldt auf Altenholzer Seite früh nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah.

Im zweiten Durchgang waren etwas mehr als drei Minuten vergangen, als auch der Rostocker Rückraum-Shooter Tom Wetzel nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig vom Feld musste. Die Mannschaft des ehemaligen Altenholzers, der zusammen mit seinem Bruder Robert vor drei Jahren für die „Wölfe“ spielte, führte bis Mitte der zweiten Hälfte mit zwei Toren. Technische Fehler und Wetzel-Paraden vergrößerten den Abstand, beim 25:21 (44.) schien eine Vorentscheidung zugunsten der favorisierten Rostocker gefallen. Die junge Altenholzer Mannschaft kämpfte sich mit viel Leidenschaft aber schnell zurück und das Duell stand wieder auf Messers Schneide. Packend blieb es bis kurz vor Schluss, Bevan Calvert verkürzte per Siebenmeter auf 29:30 aus Altenholzer Sicht (57.). Als dann auch noch Florian Hossner den Strafwurf des Rostockers Rene Gruszka parierte, war der Punkt zum Greifen nahe. Doch wieder war es Robert Wetzel, der den Wurf von Finn Röder parierte. Der Held aus dem Spiel gegen Nordhorn wurde zum Pechvogel, als er für einen verschuldeten Siebenmeter auch noch für zwei Minuten vom Feld musste (58.). Zwei Rostocker Treffer brachten dann die Entscheidung. Wie schon in den vergangenen Auswärtsspielen schnupperten die „Wölfe“ lange Zeit am Punktgewinn, wieder mussten sie sich mit den lobenden Worten des Gegners begnügen. „Am Ende war die Halle da und wir mussten zu oft in Unterzahl spielen. Dennoch hat das Spiel gezeigt, dass wir auch auswärts mit Energie mithalten können“, sagt Petersen.

Empor Rostock: Kominek, R. Wetzel – Becvar (5 Tore), Milde (4), Dethloff (3), Prüter, Gruszka (5/2), Flödl, T. Wetzel (1/1), Gamrat (1), Papadopoulos (10/1), Zboril, Zemlin (3), Porath.
TSV Altenholz: Hossner, Weber – Lipp, Calvert (3/2), Drecke (1), Volquardsen (4), Boldt (3/3), Köpke (1), Wegner (3), Ranke (4), Kastening, Starke (5), Röder (4), Abelmann-Brockmann (1).
SR: Karamuk/Seliger (Berlin).
Zeitstrafen: 6:5.

Rote Karte: T. Wetzel (34., 3. Zeitstrafe); Boldt (30., 3. Zeitstrafe).
Siebenmeter: 4:5.

Zuschauer: 660.


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