Wie lebt es sich in einem Internat?

Die Bibliothek des Internats bietet viel Platz.
Die Bibliothek des Internats bietet viel Platz.

shz.de von
12. Januar 2018, 06:29 Uhr

Die Klasse 8 c der Jungmannschule besuchte das Internat Louisenlund in Fleckeby. Dort angekommen, wurden die Schüler in kleinen Gruppen herumgeführt und bekamen viele spannende Informationen über das Leben in einem Internat zu hören und zu sehen. Louisenlund bietet Platz für rund 380 Schüler und 60 Lehrkräfte. Das Internat wurde 1949 gegründet und steht heute unter der Leitung von Peter Rösner. Das Gebäude, das früher einmal ein Schloss war, wurde in den Jahren 1772 bis 1776 erbaut.

Die Schule verfügt seit 2015 über eine private Halbtags-Grundschule und ermöglicht es den Schülern, als Abschluss entweder das Abitur oder das International Baccalaureate Diploma zu erwerben. In einer Klasse befinden sich meist nicht mehr als 12 bis 15 Schüler.

Unter der Woche ist es ihnen nicht erlaubt, das Internatsgelände zu verlassen. Sie übernachten deshalb in eigenen Wohnungen mit bis zu acht Schülern, die nach Geschlecht und Jahrgang zusammengestellt werden. Unterrichtszeiten sind immer von 8.15 bis 17.15 Uhr – mit Unterrichtseinheiten von 90 Minuten. Das Internat verfügt zudem über eine eigene Bibliothek mit einer originalen Sonnenuhr, in der die Schüler Bücher lesen und sich entspannen können. In der Kantine wird den Kindern ermöglicht, Frühstück, Mittag, Abendbrot und gegebenenfalls Zwischenmahlzeiten einzunehmen. Aber es wird nicht nur gelernt. Freizeitaktivitäten werden den Schülern auch angeboten. Es gibt einen Hafen mit Segelbooten und vier Kuttern. Zudem kann man einer von 50 Gilden beitreten, zum Beispiel Hockey, Fußball, Feuerwehr, Imkerei, Hip Hop, Kraftraum, Chor und viele anderen. Das Leben in einem Internat scheint offensichtlich besser zu sein, als die 8 c es sich vorgestellt hatte.

zur Startseite
Karte

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen