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Hair- & Trendshow : Wie der Stormy Dandy in die Friseur-Salons kommt

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Landesinnungsverband der Friseure hat auf seiner Hair- & Trend-Show in der Stadthalle die Frisurenmode für Herbst und Winter präsentiert.

shz.de von
erstellt am 23.Sep.2014 | 06:18 Uhr

Lang oder kurz, bunt oder natürlich? Was tragen Frauen und Männer im Herbst und Winter auf dem Kopf? Um die Trends für die Wintersaison zu finden, muss sich nicht jeder Friseur selbst auf die Suche machen. Dafür gibt es sogenannte Trendscouts des Zentralverbandes, die sich in der Welt umsehen und die neuesten Strömungen ausfindig machen. Der „Stormy Dandy“ ist zum Beispiel so eine Frisur, die in diesem Herbst die Salons aufmischt.

Doch wie kommt der Dandy in die Salons? Dafür lädt der Landesinnungsverband seine Mitglieder jedes Jahr zu einer „Hair- & Trendshow“ ein, bei der die Könner ihres Fachs die neuesten Trends am lebenden Modell demonstrieren – so auch am Sonntag in der Stadthalle, wo Friseure aus ganz Schleswig-Holstein unter anderem der Weltmeisterin Jana Eichler aus Berlin beim Frisieren zusehen konnten, um die Trends auch in ihren Läden umzusetzen.

„Wertig und wandelbar ist die Maxime der neuen Trendkollektion“, sagt Gisela Gradert-Schmidt vom Landesinnungsverband, dessen Kreativdirektoren Klaus-Dieter Schäfer und Sabrina Friedrichsen die Show organisiert haben. „Die Modemacher besinnen sich auf Schnitte, die zeitlos und damit fast klassisch anmuten, aber durch innovative Schnitttechniken, raffinierte Details und virtuose Farbakzente viel Raum für kreative Möglichkeiten bieten.“ Derselbe Schnitt lässt sich also morgens, mittags und abends zu verschiedenen Frisuren stylen.

Drei Trends sind bei der Damenmode zu erkennen: Bei der „Klassischen Moderne“ kommt der Bubikopf zurück, jedoch mit frechen, ins Punkige spielenden Akzenten. Die Haare der „Neuen Mittelklasse“ sind irgendwo zwischen kurz und halblang. Die Frisur ist an den Seiten schmal und das Deckhaar länger gehalten. Die Bob-Variante „Claviatur in Blond“ reicht bis zum Schlüsselbein (lat. clavicula) – mögliche Varianten reichen von wild-wellig bis rockig und hochgesteckt.

Bei den Männern schält sich unter anderem der „Comic-Helden-Look“ heraus: jungenhaft, ein wenig exzenrisch, Stirn- und Oberkopfhaare in einer Welle nach oben gefönt. Vorbild: Sherman aus „Mr. Peabody und Sherman“. Der „Stormy Dandy“ dagegen ist wild mit einem hochgestylten Dreieck an Stirn und Oberkopf, während der „Perfect Flow langes Haar wieder salonfähig macht.

Allerdings: „Wir sollen keinen Trend auf den Kopf einer Kundin setzen, sondern die Frisur individuell gestalten und dem Kunden anpassen.“ Das zumindest sagt die Friseur-Weltmeisterin Jana Eichler aus Berlin, die ihren Kollegen von der Bühne aus Tipps und Tricks verriet, die sie am lebenden Modell demonstrierte. Für sie war Eckernförde ein bisschen wie Nach-Hause-Kommen. Hier hat sie mit dem Eckernförder Friseur-Meister und Trainer der Nationalmannschaft, dem mittlerweile verstorbenen Egon Splinter, für ihre Meisterschaften trainiert.

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