Wettbewerb: Plattdeutsch mit arabischer Note

Die Siegerin des plattdeutschen Vorlesewettbewerbs der Klassenstufe 5 bis 7, Sophia Umlauf (vorn, l.) und die Teilnehmer der Finalrunde mit der Jury und den betreuenden Lehrkräften (vorn v. l.): Hanne Brunkert, Jurymitglied Christel Fries, Ilvy Engel und Malina Nowicki sowie Lehrerin Maren Burau, Lorenz Behring, Schulleiter Dirk Söhren, Finja Kambies, Jurymitglied Stephan Greve, Flemming Rehbehn und Lehrer Martin Sierks (hinten v. l.).
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Die Siegerin des plattdeutschen Vorlesewettbewerbs der Klassenstufe 5 bis 7, Sophia Umlauf (vorn, l.) und die Teilnehmer der Finalrunde mit der Jury und den betreuenden Lehrkräften (vorn v. l.): Hanne Brunkert, Jurymitglied Christel Fries, Ilvy Engel und Malina Nowicki sowie Lehrerin Maren Burau, Lorenz Behring, Schulleiter Dirk Söhren, Finja Kambies, Jurymitglied Stephan Greve, Flemming Rehbehn und Lehrer Martin Sierks (hinten v. l.).

Wettbewerb „Schölers leest Platt“ / Peter-Ustinov-Schule ermittelt Schulsieger in Unter- und Mittelstufe

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05. Dezember 2015, 00:34 Uhr

Erstmals seit über zehn Jahren nehmen Schüler der Peter-Ustinov-Schule wieder an dem plattdeutschen Vorlesewettbewerb „Schölers leest Platt“ teil, der vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund veranstaltet wird. Gestern Vormittag ermittelte sowohl die Unterstufe (Klasse 5 bis 7) als auch die Mittelstufe (Klasse 8 bis 10) ihren Sieger, der an der nächsten Runde, dem Landschaftskreis-Entscheid im Februar/März 2016, teilnimmt. „De pädagoosche Opgaav“ heißt die kleine Geschichte, die Sophia Umlauf vorlas. Die Elfjährige aus der Klasse 6  d ist eine von 15 Teilnehmern der Unterstufe am Vorlesewettbewerb. Jedes Kind hatte in der ersten Runde eine Minute Zeit, der dreiköpfigen Jury, bestehend aus dem Schulleiter Dirk Söhren, der Opsteekfru Christel Fries und dem Theaterregisseur Stephan Greve, vorzulesen. Sophia erhielt für ihren Vortrag die höchste Punktzahl in den Bereichen Lesefertigkeit, Aussprache und Ausdruck und gewann knapp vor Finja Kambies. An dem freiwilligen Wettbewerb, der das Interesse an der plattdeutschen Sprache unter Kindern und Jugendlichen fördern soll, nahmen auch Schüler teil, die von Haus nicht deutschsprachig sind und noch nie Kontakt zur plattdeutschen Sprache hatten, so zum Beispiel Rennas (12), dessen Eltern Syrer sind, und Armand (11), dessen Vater Kurde ist. In der Mittelstufe kamen Bente Carstensen (15, Kl. 10  d), Ann-Kathrin Kruse (15, Kl. 10  d) und Sophie Geppert (13, Kl.   8  d) aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in die Finalrunde. Es gewann Bente, die die Geschichte „Över’n Weg lopen“ vorlas.

Dass die Peter-Ustinov-Schule wieder an dem plattdeutschen Wettbewerb teilnimmt, verdankt sie dem Engagement der beiden Lehrer Maren Burau (41) und Martin Sierks (29), die seit 2014 an der Schule unter anderem im Fach Deutsch unterrichten. Die Liebe zur plattdeutschen Sprache vereint die Ostfriesin und den Eckernförder. Die Berührung mit Platt in welcher Form auch immer sei im Lehrplan vorgesehen, so Burau. So biete es auch eine Chance für Schüler, die es beherrschten.

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