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Eckernförder Zeitung

16. Dezember 2017 | 18:40 Uhr

Wert(e)diskussion

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Freizeitgutachten für junge Eckernförder

von
erstellt am 16.Jun.2016 | 06:41 Uhr

Es war viel von Wertschätzung die Rede, von deutlich teureren Gutachten für den Einzelhandel, die Schulentwicklung oder den Radverkehr. Da kämen die angesetzten 25  000 Euro doch eher bescheiden daher, meinten die Befürworter des Freizeitgutachtens für Kinder und Jugendliche in Eckernförde. Mag sein, aber man sollte die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht mit Sortimentsanalysen oder dem Radwegesystem vergleichen und das eine nicht mit dem anderen aufrechnen. Aber genau dieser Eindruck drängte sich in der Ratsdebatte phasenweise auf nach dem Motto, wenn man schon so viel Geld für andere Expertisen ausgegeben habe, müssten die Kinder und Jugendlichen uns doch wohl 25  000 Euro wert sein. Das wäre genau die falsche Argumentation. Das Aufrechnen von zumeist üppigen Gutachter-Honoraren bringt keinen Erkenntnisgewinn und Eckernförde nicht weiter. Es geht um die Zukunft der jungen Eckernförder, und die sollte allen am Herzen liegen, die sollte im Mittelpunkt der Diskussion stehen. Wenn dann noch Schulen signalisieren, so eine Erhebung als Projektarbeit zu begleiten, ist das nur zu begrüßen. Ob’s dem Gutachter in den Auftrag geschrieben wird, sollte zumindest diskutiert werden.

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