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Eckernförder Zeitung

16. August 2017 | 22:06 Uhr

Museumsräucherei : Werbung in eigener Sache

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Rauchig- würziger Geruch entströmt den Räumen der ehemaligen Räucherei Hopp in der Gudewerdtstraße, Ecke Jungfernstieg. Der Duft zieht auf die Straße und lockt offenbar reichlich Besuch an diesem „Tag des offenen Denkmals“ an, denn bereits vor 11 Uhr, der offiziellen Öffnungszeit, tummeln sich viele Besucher vor der räumlich kaum veränderten jetzigen Museumsräucherei.

Katharina Mahrt, 1. Vorsitzende des Vereins Alte Fischräucherei Eckernförde, und ihre Mitstreiter haben für die Gäste einiges vorbereitet. So können in einem kleinen Vorführraum Filme rund um Räuchereien und das Räuchern angesehen werden. Im anschließenden Raum führen Hartmann Hesse, der letzte Räuchermeister Eckernfördes, sowie sein „Geselle“ Ulf Ratje und sein „Lehrling“ Thilo Vock die Kunst des Räucherns vor. Außerdem finden stündlich Führungen durch die frühere Räucherei statt, denn wie Mahrt erklärt: „Die Führungen sind wichtig und sinnvoll, vor allen Dingen für Besucher, die bisher noch nichts über Räuchereien wissen.“ Auf diesen Führungen erfahren die wissbegierigen Gäste Wissenswertes über die Geschichte der Räucherei in Eckernförde im Allgemeinen und über die Räucherei Hopp und die Menschen die dort arbeiteten im Besonderen. Historische Fotografien ermöglichen einen Blick zurück in die Geschichte. Kulinarisch komplettiert wird der Museumsbesuch durch selbstgebackenen Kuchen, belegte Brötchen, verschiedene Getränke und natürlich Sprotten. Wer möchte, kann das Erlebte und die vielen Informationen bei einem kleinen Spaziergang im Garten sacken lassen. Diese Melange an Eindrücken, Informationen und Erholungsmöglichkeiten ist es, was den Besuchern am meisten gefällt.

Genau wie über so viel Lob und Anerkennung freut sich Mahrt über Spenden für das noch im Aufbau begriffene Museum. „Wir freuen uns über Geldspenden ebenso wie über Sachspenden in Form von historischen Gegenständen aus Räuchereien.“

Wer es am „Tag des offenen Denkmals“ nicht geschafft hat, die Räucherei zu besuchen, kann dies jeden Sonnabend von 10 bis 13 Uhr nachholen. Es ist auch möglich, Besuchstermin gesondert zu vereinbaren.

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erstellt am 15.Sep.2015 | 06:52 Uhr

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