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Eckernförder Zeitung

21. November 2017 | 11:20 Uhr

Appell : Werben für die Blutspende

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

DRK-Vorsitzender betrübt: Weniger als ein Prozent der Bürger macht mit

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 06:10 Uhr

Mit einem eindringlichen Appell an die Bürger, die Blutspendetermine des DRK in Dänischenhagen wahrzunehmen, eröffnete der Vorsitzende Peter Schwabe die Mitgliederversammlung des 1934 vor 80 Jahren gegründeten DRK-Ortsvereins Dänischenhagen. Die Zahl von nur 40 Spendern bei fast 5000 Einwohnern, nannte er beschämend. Das sei weniger als ein Prozent der Bevölkerung, rechnet er vor.

Jeder könne schließlich in die Lage kommen, Blutkonserven zu brauchen, machte Schwabe deutlich. „Wenn Sie spenden dürfen, kommen Sie bitte.“ Der nächste Blutspendetermin des DRK ist Ende Oktober. Der Mitgliederschwund konnte mit nunmehr wieder knapp 200 Mitgliedern aufgehalten werden. „Ich hoffe, dass der Trend anhält“, sagte der Vorsitzende. Nach 27 Jahren verabschiedete er die langjährige Kassenwartin Thea Lange mit Dank aus dem Amt. Uwe Mohr wurde zu ihrem Nachfolger gewählt. Der Posten des Schriftführers blieb weiter unbesetzt. Guten Zuspruch erfahren die Aktivitäten des DRK-Ortsvereins wie Ausflüge, Feste oder das Sonntagscafé. Weiter unterstützen will man die Hilfstransporte nach Litauen für ein Waisenhaus und ein Seniorenheim. Vor allem Hygieneartikel fehlen. Die Transporte nach Weißrussland seien dagegen zu schwierig geworden, sagte Peter Schwabe. Er sprach sogar von Schikane, wenn man auf dem Rückweg mit leerem Wagen zehn Stunden an der Grenze festgehalten werde.

Die stellvertretende DRK-Vorsitzende Ulrike Krumm berichtete Positives aus der Kita, die mit 145 Kindern in sieben Gruppen, betreut von 15 glücklicherweise auch männlichen Mitarbeitern, schon wieder mehr als ausgelastet sei. Bürgermeister Wolfgang Steffen und die Sozialausschussvorsitzende Ursula Liewert dankten Vorstand und Verein für die geleistete Arbeit auch als Träger der Kita. Ursula Liewert: „Sie unterstützen uns sehr mit dem, was sie alles für die Gemeinde tun.“

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