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2. Handball-Bundesliga : Wenn nicht jetzt, wann dann?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Tabellenletzte aus Altenholz muss sich auf die weite Reise zum Tabellenvorletzten SG Leutershausen machen. Die Gastgeber zeigten im Gegensatz zu den „Wölfen“ zuletzt ansteigende Form.

shz.de von
erstellt am 22.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Bisher ist es dem TSV Altenholz auswärts in der 2. Handball-Bundesliga noch nicht vergönnt gewesen, einen Punkte einzufahren. Das soll nun heute Abend, ab 20 Uhr, beim Tabellennachbarn SG Leutershausen geschehen. „Nach dem 26:25 im Hinspiel rechnen wir uns in Leutershausen eine Chance aus. Wir werden auf jeden Fall alles dafür tun“, zeigt sich „Wölfe“-Coach Klaus-Dieter Petersen vor dem Spiel zuversichtlich. Für die Altenholzer startet das Projekt „Erster Auswärtspunkt“ schon um 7 Uhr in der Frühe. Die Fahrt gehört mit zu den längsten, die die „Wölfe“ in der 2. Bundesliga zu bestreiten haben.

In Aschaffenburg wartet eine starke, junge Mannschaft auf die „Wölfe“, die aus den letzten vier Spielen 5:3 Punkte geholt und dabei den Tabellenfünften SG BBM Bietigheim zu Hause mit 27:25 geschlagen hat. Auch die knappe 34:35-Niederlage bei TuSEM Essen und das 27:27 beim TV Großwallstadt zeigen die Stärke der SG Leutershausen auf. Für die „Wölfe“ heißt es also aufpassen.

„Wir haben ihnen zu Hause auch den Schneid abgekauft“, hofft Petersen auf eine ähnlich starke Abwehr. Im Angriff ist bei den Gästen Geduld gefordert. „Wir müssen versuchen, unsere Fehler zu minimieren“, fordert der Altenholzer Coach. Zuletzt habe sich sein Team zu viele kleine Fehler geleistet, die sich dann summierten und zur Niederlage führten.

Dreh- und Angelpunkt des Gastgebers ist Mittelmann Jochen Geppert. Seine Kreise gilt es einzuengen. Doch die SG Leutershausen ist auf allen Positionen stark besetzt. Aus dem linken Rückraum droht durch den wurfgewaltigen Philipp Schulz Gefahr. Im rechten Rückraum üben Manuel Frietsch und Jan Forstbauer Druck aus. Auf den Außenbahnen hat der Gastgeber mit Niklas Ruß und Pascal Durak Spieler, die schon in der Bundesliga eingesetzt wurden. Schließlich ist da auch noch ein Hannes Volk am Kreis, der ebenfalls Erstligaerfahrung mitbringt.

Den „Wölfen“ steht also eine ganz schwere Aufgabe bevor. Diese soll mit dem Team, das zuletzt dem HC Erlangen zu Hause 24:34 unterlag, gelöst werden.

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