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Neuer Vierakter : Wenn die Familie am Suff zerbricht

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Theatergruppe der Plattdüütsch Gill Eckernför bringt mit „Schaddentieden“ ein Alkoholiker-Drama auf die Bühne. Regie führt Stephan Greve. Karten für die Aufführungen gibt es ab 11. Oktober im EZ-Kunden-Center.

Plattdeutsche Theaterstücke sind meistens Schenkelklopfer. Dass Niederdeutsch aber mehr kann als nur lustig, zeigt im November die Theatergruppe der Plattdüütsch Gill Eckernför. Mit dem Vierakter „Schaddentieden“ von Inge Bott will sie an Erfolge wie „Junkie“ und „Halsbrekengrabben“ anknüpfen, mit denen sie in den Jahren 2002 und 2003 das Publikum überzeugte.

Zum Inhalt: Hanna ist Alkoholikerin. Sie hat Angst vor ihrem Mann Jochen, der die ganze Familie tyrannisiert: Hanna, Tochter Karen und Sohn Uwe, den er bereits aus dem Haus geworfen hat. Deshalb flüchtet Hanna sich in den Alkohol, bis Jochen sie mit ihrer jüngeren Schwester Marion betrügt. Doch da fasst sich Hanna ein Herz und wirft Jochen raus, der daraufhin zu Marion zieht. Für Hanna war das ein Befreiungsschlag, der ihr hilft, vom Alkohol loszukommen. Doch Jochen merkt inzwischen, dass Marion nur mit ihm spielt und kehrt reumütig zu Hanna zurück. Hanna Cassens wird gespielt von Barbara Schmidt, während Joachim Thomsen die Rolle von Jochen Cassens übernimmt. Kristin und Lasse Thomsen spielen die Kinder Karen und Uwe. Marion Anderson, die jüngere Schwester von Hanna, mimt Ursula Tews. „Wir wollten mal wieder was auf die Bühne bringen, was uns als Schauspieler auch mal in einer ernsten Rolle fordert“, sagt Joachim Thomsen. Und er ist sich sicher, dass ein ernstes Stück durchaus vom Publikum honoriert wird, wenn es gut gespielt ist.

Zum ersten Mal hat die Schauspieltruppe der Plattdüütsch Gill einen Gast-Regisseur engagiert: Stephan Greve ist den Eckernfördern spätestens seit seinen letzten Auftritten mit Joachim Thomsen in „Fiete – Hannes – Hamlet“ und „Kiel mal, Spaaß“ ein Begriff. Der Schauspieler hat auch schon Regie in Stücken wie „Lena“ und „Frauke Petersen – oder die heilige Johanna der Einbauküche“, die in der Stadthalle zu sehen waren, geführt. Und die „Kutternummer“ stammt auch aus seiner Feder. Die Premiere des zweistündigen Schauspiels ist wieder den Abonnenten der Theaterreihe der Plattdüütsch Gill vorbehalten. Die erste öffentliche Aufführung findet am 14. November, 20 Uhr statt. Eintrittskarten gibt es ab Sonnabend, 11. Oktober, im Kunden-Center der Eckernförder Zeitung, Tel. 04351/9008-2483, und an der Abendkasse.

 

> Die Vorstellungen: 14. November, 20 Uhr; 16. November, 18 Uhr; 9. Januar, 20 Uhr; 10. Januar, 15 Uhr und 19 Uhr; 11. Januar, 18 Uhr. Alle Vorstellungen finden in der Stadthalle statt.

www.Plattdeutsches-Theater-Eckernfoerde.de

 

 

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erstellt am 08.Okt.2014 | 06:12 Uhr

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