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Eckernförder Zeitung

18. Dezember 2017 | 06:46 Uhr

Wenn der Wald zur Kirche wird

vom

shz.de von
erstellt am 10.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Hütten | Ein Kreuz aus Holz, Strohklappen aus Sitzbänke und darüber die Äste der Bäume und der Himmel. Das war der Himmelfahrtsgottesdienst im Hüttener Forst. Gut 250 Menschen waren gekommen, um gemeinsam mit Pastor Melf Binge aus Schleswig in der Waldkapelle eine Andacht auf Plattdeutsch zu feiern.

"Das Plattdeutsche ist nah bei den Menschen", erklärte der Pastor im Ruhestand, warum ihm die niederdeutsche Sprache so gut gefällt.

"Mit wenigen Worten lässt sich viel besser etwas sagen als auf Hochdeutsch", sagte Heinz Stange, der mit einer rund 30-köpfigen Wandergruppe zum Gottesdienst gekommen war. "Im Wald ist es immer sehr schön", sagte der Bünsdorfer. "Toll, dass so etwas erhalten bleibt."

Seit über 30 Jahren laden die Kirchengemeinden Hütten, Kosel und Bünsdorf gemeinsam zum Waldgottesdienst in die Waldkapelle. "Mal etwas anderes" sei der Gottesdienst im Wald, meinte Hans Georg Dreesen. Dem Besucher aus Kosel gefiel die Atmosphäre im Wald. Auch Melf Binges Predigt über das Bemühen des Menschen, eine Gemeinschaft zu bilden, gefiel ihm: "Wie das Leben so spielt."

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