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Eckernförder Zeitung

23. September 2017 | 11:22 Uhr

Wenn den Worten Taten folgen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 15.Apr.2014 | 16:08 Uhr

Nach dem Abzug der Marinefernmeldeschule im Juni 2001 ahnte noch niemand, dass die Kaserne anschließend sieben Jahre in den Dornröschenschlaf fallen sollte. Es entwickelte sich ein urbaner Urwald mit zerfallenden Gebäuden. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags durch die Bima und Wolfram Greifenberg am 30. Januar 2008 markiert die Zeitenwende. Zwar werden nicht alle Pläne von einst umgesetzt – so steht beispielsweise das einst geplante Ausflugslokal mit Kegelbahn nicht mehr auf der Agenda – aber das meiste hat Greifenberg tatsächlich umgesetzt, selbst das 200-Betten-Hotel wird jetzt verwirklicht. Das alles war und ist also keine heiße Luft, sondern fassbare Realität.

Wolfram Greifenberg hat geliefert. Er ließ seinen Worten Taten folgen, und man nimmt ihm ab, dass das auch so weitergeht, wenn er etwas kürzer tritt und seinem Sohn Janosch das Feld überlässt. Der junge Betriebswirt hat mit dem laufenden Großprojekt vier Jahre intensiv Erfahrung sammeln können und ist bereit, auch die nächste sich vielleicht bietende Gelegenheit beim Schopf zu packen: den Umbau der Preußerkaserne zu einem ebenso lebendigen Stadtteil, sobald die Feldjäger und Soldaten des Seebataillons das Feld geräumt haben (was bislang ab 2016 geplant war).

Doch soweit ist es noch lange nicht. Carlshöhe bietet bis dahin sicher genügend Herausforderungen.

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