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„Wendehalspolitik“ oder gutachterliche Expertenmeinung?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

von
erstellt am 15.Mär.2016 | 19:10 Uhr

SPD, Grüne, Linke und Bürger-Forum halten auch bei der Beschlussfassung zur Ortsgestaltungssatzung zusammen, die mit 14:11 Stimmen angenommen wurde. Damit ist klar. Künftig dürfen auch in der Kieler Straße keine gläsernen Vordächer mehr als Wetterschutz und keine Haus-breiten Markisen mehr als Wetterschutz montiert werden. Alte Anlagen haben Bestandsschutz. Perdita Schaarschmidt (CDU), Rainer Bosse (SSW) und Susanne Molt (FDP) wiesen auf die wirtschaftliche Bedeutung für die Einzelhändler hin und wollten gläserne Vordächer bis 1,50 Meter Tiefe sowie Markisen über die gesamte Fassade zulassen. Darauf hätte man sich auch mit den anderen Fraktionen einvernehmlich verständigt, bis der Gestaltungsbeirat plötzlich sein Veto eingelegt hatte – und die Mehrheit wieder in die andere Richtung kippte. Schaarschmidt sprach von „Wendehalspolitik“. Man müsse doch nicht allen Empfehlungen des Gestaltungsbeirats folgen. Hier müssten die ästhetischen Belange den wirtschaftlichen nachstehen, sagte Molt.

Matthias Huber (Bürger-Forum), Frauke Piechatzek (SPD), Edgar Meyn (Grüne) und Rainer Beuthel (Linke) verweisen auf die gutachterlichen Meinungen der fünf Experten im Gestaltungsbeirat und verteidigten den Meinungsumschwung als sachgerecht und angemessen.

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