Kieler Woche : Welcome Race in Eckernförde

Von Neugierigen dicht umringt ist die Esimit Europa2 beim Anlegen.
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Von Neugierigen dicht umringt ist die Esimit Europa2 beim Anlegen.

Das Welcome Race der Kieler Woche sorgt auch für einen vollen Hafen in Eckernförde. Jazzbands sorgen bei Seglern und Sehleuten für Stimmung.

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24. Juni 2013, 08:53 Uhr

Eckernförde | Es war ein Segelspektakel, das sich nicht nur die Eckernförder entgehen ließen - füllten doch die Teilnehmer des diesjährigen Welcome-Races deutlich mehr als bei der Aalregatta vor einigen Wochen den Hafen von Eckernförde. Magnet der Superlative für die Schaulustigen dabei war die "Esimit Europa 2", die mit einer Bootslänge von 30,5 Metern den meisten Platz an der Pier beanspruchte.
Technisch ausgereift waren die Päckchenlieger im Hafen dann auch für viele die Gelegenheit, Hightech-Yachten mal aus der Nähe zu sehen. Wie sehen die Boote von innen aus? Warum ist der Mast schwarz? Was bedeuten die Anzeigedisplays? Was kostet wohl so ein Boot? Fragen gab es reichlich, und für jeden Frager war auch immer, manchmal selbst ernannt, ein Fachmann da, der Auskunft geben konnte.

Drei Jazzbands

Waren die Buden am Hafen, die die Touristen und Segler versorgten, eher übersichtlich, nutzten die Besatzungen auch die Gelegenheit, einen Bummel durch die Stadt zu machen. "Wo ist hier was los?" Die passende Antwort auf die Frage lautete: Immer der Musik nach, denn drei Jazzbands tingelten durch die Innenstadt, Restaurants und Kneipen der Stadt. So hatte auch der Wirt vom "Römer & Wein" für Schwiegervater Konrad Funk ein Ständchen bei "Papa Tom’s New Orleans Jazz Connection" bestellt, das dieser bei einem Glas Weißwein genoss. "Hier ist ja richtig was los", stellte Claudia Mergenthaler aus Bad Nauheim fest - sie macht zum ersten Mal in dieser Gegend Urlaub und freut genau die richtige Zeit erwischt zu haben. Jazz auf der Rathaus Treppe von der Stoker Jazz Band, zeitgleich musikalischen Einlagen von der Stormtown Jazzcompany aus Husum an einem anderen der acht beteiligten Lokale bot viel Abwechslung bei der vierten Jazz Street Parade, zumal das Wetter an diesem Nachmittag mitspielte.
Kurz vor der Siegerehrung trafen sich die Bands dann an der Bühne vor dem Luzifer, um gemeinsam mit swingin’ Dixie Segler und Zuschauer auf die Preisvergabe einzustimmen.

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