Diakonieverein Dänischer Wohld : Wechsel im Vorstand

Neubesetzung: (v.l.) nach dem Ausscheiden von Pastorin Claudia Bruweleit übernimmt Christian Albrecht Schnarke aus Altwittenbek (l.) den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden im Diakonieverein Dänischer Wohld neben Stellvertreterin Sabine Axmann-Bruckmüller und dem Vorsitzenden Jürgen Baasch.
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Neubesetzung: (v.l.) nach dem Ausscheiden von Pastorin Claudia Bruweleit übernimmt Christian Albrecht Schnarke aus Altwittenbek (l.) den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden im Diakonieverein Dänischer Wohld neben Stellvertreterin Sabine Axmann-Bruckmüller und dem Vorsitzenden Jürgen Baasch.

Christian-Albrecht Schnarke aus Altwittenbek rückt für Pastorin Claudia Bruweleit nach

shz.de von
28. Januar 2015, 06:00 Uhr

Der Diakonieverein Dänischer Wohld mit ambulantem Pflege-dienst hat nach dem Ausscheiden von Pastorin Claudia Bruweleit ihren Posten als stellvertretende Vorsitzende und Vertreterin der Kirche neu besetzt. Christian-Albrecht Schnarke aus Altwittenbek wurde vom Kirchengemeinderat einstimmig als kirchlicher Vertreter in den Vorstand des Diakonievereins entsendet.

Schnarke ist Mitglied im Kirchengemeinderat, 69 Jahre alt, war beruflich als Bankkaufmann und Betriebswirt tätig und engagiert sich mit jetzt freier Zeiteinteilung bereits im Flüchtlingsbeirat. Nun übernimmt er auch den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden im Vor-stand des Diakonievereins. „Damit sind wir sehr gut aufgestellt“, machte Gettorfs Bürgermeister Jürgen Baasch, der Vorsitzende des Vereins, deutlich. Mit Sabine Axmann-Bruckmüller habe man eine Juristin, mit Christian-Albrecht Schnarke nun auch einen Kaufmann im Vorstand des Vereins, dessen ambulanter Pflegedienst die häusliche Pflege von kranken und pflegebedürftigen Menschen übernimmt und pflegende Angehörige unterstützt. „Wir sind ja auch ein Wirtschaftsbetrieb.“

Er wurde gefragt und mache das sehr gerne, meinte Christian-Albrecht Schnarke. Er wisse zwar nicht, ob er die großen Fußstapfen von Claudia Bruweleit ausfüllen kann, aber er werde versuchen, sich im Sinne des christlichen Gedankens für den Verein und die zu pflegenden Menschen einzusetzen. Er habe selber seine Schwiegereltern zu Hause gepflegt, wisse also genau, was damit verbunden ist. „Ich bin der Meinung, dass die Mitarbeiter hier eine ganz wichtige Aufgabe übernehmen“, betonte er. „Und ich bedaure sehr, dass der Beruf bislang nicht die gesellschaftliche Anerkennung erfährt, die er verdient hätte.“ Es liege ihm sehr am Herzen, das Unternehmen auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament kontinuierlich mit weiterzuentwickeln.

Die rund 25 Mitarbeiter des ambulanten Pflegedienstes in Gettorf betreuen, unterstützt von weiteren ehrenamtlich tätigen Fahrern und Gruppenbetreuerinnen, derzeit weit über 100 Kunden im Pflegegebiet der Gemeinden Alt- und Neuwittenbek, Felm, Gettorf, Lindau, Neudorf-Bornstein, Noer, Osdorf, Schinkel und Tüttendorf.

>www.diakonie-gettorf.de


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