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Bei Lürssen-Kröger gebaut : Was macht die Luxus-Yacht „Lady Lara“ vor Eckernförde?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Mega-Yacht „Lady Lara“ ist Montagnachmittag in der Eckernförder Bucht vor Anker gegangenen.

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erstellt am 16.Nov.2015 | 17:08 Uhr

Eckernförde | Eine Mega-Yacht ist Montag am späten Nachmittag in der Eckernförder Bucht vor Anker gegangen. Es handelt sich um die 91 Meter lange und 14,35 Meter breite „Lady Lara“ im Reymond Langton Design, die bereits im September von der Lürssen-Kröger-Werft in Schacht-Audorf ausgeliefert wurde. Die Yacht hat einen Tiefgang von vier Meter, ist 430 Tonnen schwer und trägt die Flagge der Cayman Islands in der Karibik.

Was macht die Yacht vor Eckernförde? Gerüchten zufolge könnte der Besitzer die Yacht erst in Eckernförde in Empfang nehmen. Andere vermuten, das Schiffe müsse nochmal überarbeitet werden.

Die Werft hält sich hinsichtlich weiterer Informationen über den viele Millionen schweren Neubau diskret zurück. Das gilt vor allem für den Preis und den Auftraggeber der Yacht, die nach Informationen der Eckernförder Zeitung innerhalb von drei Jahren unter strenger Geheimhaltung in der Mega-Yacht-Schmiede am Nord-Ostsee-Kanal entstanden ist.

Internetportale bringen den kasachisch-jüdischen Oligarchen Alexander Machkevitch ins Spiel, dem die gleichnamige Vorgänger-Yacht aus dem Jahr 2009 gehören soll. Sie soll derzeit für 35 Millionen Euro zum Verkauf stehen und ist im Vergleich zur neuen „Lady Lara“ vergleichsweise kurz – 60 Meter.

Die Yacht gehört vermutlich einem Oligarchen aus Kasachstan.
Die Yacht gehört vermutlich einem Oligarchen aus Kasachstan. Foto: Helwin Scharn
 

Bereits Mitte Juli hat die schneeweiße Luxus-Yacht die Blicke der Kieler auf sich gezogen, als sie am Ostufer am Kai der German Naval Yards festgemacht und Testfahrten entlang des Landeshauses unternommen hatte. Die vorbeiziehende „Lady Lara“ animierte damals unter anderem den SPD-Fraktionschef Ralf Stegner zu einem Smartphone-Foto, der anschließend fröhlich twitterte: „Kollege Kubicki fährt am Landeshaus vorbei“.

Vom FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki gab es keine Reaktion – wohl aber vom Liberalen-Landeschef: „Yep, und Ralf Stegner im Maschinenraum“, twitterte Heiner Garg prompt zurück. Selbst dieser Trakt dürfte machtvoll ausgestattet sein. Hier muss die Energie für die Yacht, die über vier Decks verfügt, generiert werden.

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