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Eckernförder Zeitung

21. Oktober 2017 | 00:34 Uhr

Tote Bäume : Wanderweg: Gefahr gebannt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gutsverwaltung Altenhof muss 60 Eschen undBuchen fällen, die umzukippen drohten / Arbeiten bis Saisonbeginn fertig

von
erstellt am 08.Feb.2014 | 06:09 Uhr

Das Eschentriebsterben hat auch einige Bäume am Steilküsten Wanderweg in Altenhof nicht verschont. Um die Gefahr auf den Weg stürzender Bäume zu bannen, hat die Gutsverwaltung in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde mehrere tote Eschen fällen lassen.

Insgesamt wurden nach einem Ortstermin 60 Bäume zum Fällen freigegeben – zum erheblichen Teil abgestorbene und kranke Eschen, die vom Schlauchpilz befallen gewesen seien, sowie einige altersschwache Buchen, teilt Julius von Bethmann-Hollweg, Geschäftsführer der Gutsverwaltung Altenhof, mit. Sie drohten, auf den im Oktober 2010 eingeweihten Steilküsten Wanderweg zu fallen, der am Rundpavillon am Südstrand startet und über Kiekut, weiter am Fuß der Steilküste in Altenhof entlang und durch den Wald in luftiger Höhe zurück verläuft, durch Spielstationen mit Balancierbalken und Klangspiel ergänzt und damit attraktiv für Familien ist. Er werde aktiv von der Eckernförder Touristik beworben, womit der Verkehrssicherung auf der Strecke eine besondere Bedeutung zukomme, so Bethmann-Hollweg weiter. Andererseits berührt er das FFH-Gebiet Südküste der Eckernförder Bucht und vorgelagerte Flachgründe. Erklärtes Ziele sei es, einen naturnahen Buchenwald mit unterschiedlicher Altersstruktur und Entwicklungsstufen zu erhalten, die natürliche Verjüngung von Baum- und Straucharten sowie der Verbleib von Totholz zur Humusbildung und als mikrobiologischer Lebensraum.

Bis zum Beginn der Saison werden die Arbeiten abgeschlossen und der Weg wieder sicher sein, kündigt Bethmann-Hollweg an. Noch länger dauern wird dagegen die Beseitigung der Schäden durch die Herbststürme Christian und Xaver. Mit einem eigenen Team werde gefällt und gerückt, an einigen Stellen müsse Holz geseilt werden, wofür es eine Fachkraft und die richtige Witterung brauche, um keine Folgeschäden zu verursachen. Frost komme für die Arbeiten sehr gelegen, erklärt der Gutsgeschäftsführer.

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