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Green Screen : „Walk of Fame“: 14 neue Siegersteine sind gesetzt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Karin Lembke stiftet zum vierten Mal die mit den Siegernamen des Naturfilmfestivals Green Screen gravierten Granitblöcke für die Strandpromenade. Das macht sie schon zum vierten Mal, so dass sie auf rund 60 „Steinspenden“ kommt. Und die Promeade ist noch lang.

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erstellt am 29.Aug.2014 | 06:37 Uhr

Der „Walk of Fame“ für Naturfilmer dürfte einzigartig in der Welt sein. Zu bestaunen in Eckernförde auf der in Green-Screen-Promenade umbenannten Strandpromenade zwischen Ostsee-Info-Center und Stadthalle. Verlegt werden die gravierten Siegersteine jedes Jahr kurz vor dem Festival. Gestern waren es 14 helle Granitsteine, die in das rote Pflaster am Strand eingelassen wurden und so dauerhaft an die Siegerfilme und die jeweiligen Regisseure erinnern.

Seit vier Jahren werden die schön und aufwändig gestalteten Steine von Karin Lembke gestiftet. Alles in allem rund 60 Steine, die auf das Konto der Spenderin gehen. „Das ist reine Sympathie für Gerald Grote, der eine geniale Idee hatte und zur richtigen Zeit die richtigen Menschen getroffen hat, um diese Idee erfolgreich in die Tat umzusetzen“, sagte Karin Lembke. „Und was ist daraus geworden – phänomenal!“. So begeistert sie vom Festivalleiter und vom Festival selbst ist, so sehr schätzen Grote und der Förderverein das Engagement der Stifterin. Jedes Jahr kommen Preisträger zur Green-Screen-Promenade, besuchen „ihren“ Stein, fotografieren ihn und posten ihn gerne über Facebook an ihre vielen Freunde in aller Welt. Auch auf diese Weise festigt Eckernförde seinen Ruf als außergewöhnliche Festivalstadt.

Dass dies auch so bleibt, dafür setzen sich viele Menschen an vielen Stellen ein. Festivalleiter Gerald Grote beispielsweise wird nicht müde, immer wieder auch ein finanzielles Engagement des Landes einzufordern. In Ludwigsburg bei Stuttgart beispielsweise sei das dortige 13. „NaturVision“-Festival vom 24. bis 27. Juli, dass mit 11000 Besuchern deutlich weniger Resonanz als Green Screen in Eckernförde hat, vom Land Baden-Württemberg mit 130 000 Euro gefördert worden. „Es ist ärgerlich, dass wir keine Landesmittel bekommen“, sagt Grote. Dabei boomt Green Screen wie nie. Es sind 195 Filme eingereicht worden – 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Auf der sh:z-Filmtour ist ein neuer Zuschauerrekord aufgestellt worden, die Festivalkarten finden reißenden Absatz.

Das Festival lebt – auch ohne Kino. Aber die Luft wird dünner für die Festivalmacher. Der finanzielle Aufwand zur Herrichtung der Spielstätten ist enorm. Green Screen braucht schnellstmöglich eine verlässliche Kino-Perspektive am Bahnhof.

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