Wahlhelfer pausenlos gefordert

Der Wahlvorstand mit Susanne Drewniok, Alexandra Pranz, Marcel Seidel und Reinhard Sell (v. l.) hatte gestern viel zu tun. Im Hintergrund gibt Jens Bardenhagen seine Stimme ab.
Der Wahlvorstand mit Susanne Drewniok, Alexandra Pranz, Marcel Seidel und Reinhard Sell (v. l.) hatte gestern viel zu tun. Im Hintergrund gibt Jens Bardenhagen seine Stimme ab.

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08. Mai 2017, 06:28 Uhr

„Wir hatten noch keine Pause“, sagt Alexandra Pranz. Die Mitarbeiterin des Wahlvorstandes im Wahlbezirk 5 in der Fritz-Reuter-Schule hatte damit aber kein Problem – im Gegenteil: Das große Interesse der Eckernförder an der Landtagswahl scheint sich auch in einer hohen Wahlbeteiligung niederzuschlagen. Um 10 Uhr hatten bereits 15 Prozent aller Wähler im Wahlbezirk 5 ihre Stimme abgegeben, sagte der stellvertretende Wahlvorstand Reinhard Sell – ein guter Wert. Unter den frühen Wählern waren auch einige Erstwähler mit 16 Jahren, erklärte Susanne Drewniok, die mit Marcel Seidel den Wahlvorstand der ersten Schicht von 8 bis 13 Uhr komplettierte und die Wähler in Empfang nahm.

Ein „Kopf-an-Kopf-Rennen“ erwartet Wähler Jens Bardenhagen. Der 42-jährige Lehrer, der an einer Rendsburger Gemeinschaftsschule unterrichtet, hat sich eingehend mit den Parteien, ihren programmatischen Aussagen und den Kandidaten auseinandergesetzt, um seine Stimme mit Überzeugung vergeben zu können. Zur Positionierung hat er auch das Frage-und-Antwort-Tool „Wahl-O-Mat“ genutzt. „Es war schwieriger als sonst“, räumte der Eckernförder ein, die Parteien hätten sich doch sehr angenähert. Ein wichtiger Aspekt war für den Pädagogen die Bildungspolitik, in der es nicht zuletzt wegen G 8 oder G 9 dann doch deutliche Unterschiede gibt.

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