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Eckernförder Zeitung

23. August 2017 | 23:49 Uhr

Wärme-Contracting ist der große Renner

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Ertragslage in den klassischen Stadtwerke-Sparten Gas, Wasser, Strom „wird schlechter“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Dietmar Steffens am Montagabend im Finanzausschuss unter Leitung von Ralph Krüger (CDU). Die Stadtwerke Eckernförde setzen daher verstärkt auf ihr Spezialgebiet Wärme: Fernwärme in großen Wohngebieten, Blockheizkraftwerke sowie Wärmecontracting. Vor allem das Contracting – die Stadtwerke finanzieren die Heizung inklusive Wartung und Reparatur, der Kunde zahlt im Leasingverfahren und bindet sich langfristig an den Versorger – werde stark nachgefragt, so der Geschäftsführer. Stand heute seien rund 700 Heizungsanlagen auf diesem Wege installiert worden. Und zwar nicht nur in Eckernförde, sondern auch in Gettorf (Altenheime) oder St. Peter-Ording, wo der Eckernförder Peter Jochimsen eine Klinik betreibt, wie Steffens ausführte.

Er ging auch kurz auf die Gerichtsverfahren von Bewohner im Domsland gegen die Preisberechnung der Stadtwerke, insbesondere die Ölpreisbindung, für Fernwärme ein. Alle sieben Klagen seien abgewiesen worden, sagte Steffens. Man habe im Domsland „viele zufriedene Kunden“. Aufgrund der „enormen Investitionen“ seien die „Spielräume für Preisnachlässe allerdings sehr gering“. Steffens sagte, dass die Stadtwerke ihre durch Kraft-Wärme-Kopplung erzeugten Produkte zunehmend direkt vermarkten werden, das klassische Vertriebsmodell werde „immer aufwändiger und ertragsärmer“.

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von
erstellt am 10.Mär.2015 | 13:20 Uhr

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