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Eckernförder Zeitung

24. August 2017 | 03:26 Uhr

Leistungsbewertung : Waabser Wehr ist topfit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Freiwillige Feuerwehr Waabs besteht die Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe III. Die Prüfungskomission empfiehlt den Kameraden gleich Stufe IV für 2014 anzumelden.

Spannend war es schon, als die Bewertungskommission unter Leitung von Frank Schröder, Gemeindewehrführer aus Groß Wittensee, mit seinem Team auf dem Hof der Freiwilligen Feuerwehr Waabs stand. Angetreten waren die Aktiven, die Ehrenabteilung und eine 18-köpfige Jugendfeuerwehr. Die Prüfung der Leistungsbewertung Roter Hahn Stufe III stand ihnen bevor.

Nachdem Schröder den ersten Eindruck von den Kameraden bekommen hatte, bescheinigte er ihnen umgehend, „ihr seht blendend aus“. Das dieses Lob nicht zu hoch gegriffen war, bewiesen die Kameraden im weiteren Verlauf der fast dreistündigen Prüfung. Am Ende konnte Schröder den erneut angetretenen Kameraden verkünden: „Glückwunsch, ihr habt die Prüfung sehr gut geschafft.“ Sie waren so gut gewesen, dass die Jury ihnen gleich empfahl,weiter zu machen und in 2014 Stufe IV anzugehen.

„Wir haben uns rund vier Monate lang vorbereitet. Zu den Übungsabenden kamen viele zusätzliche Einheiten“, berichtete Wehrführer Nis Juhl. Anlass für ihn die Prüfung im Einvernehmen mit den Kameraden anzugehen war der Wunsch, dass alle noch einmal sauber ihr Handwerkszeug üben und in Prüfungssituation zeigen. Zugleich war es gut, denn im Zuge der Vorbereitung war die gesamte Ausrüstung gesichtet worden, alles überprüft worden und auch das eine oder andere aussortiert worden. „Jetzt weiß jeder wieder wo was ist“, sagte Juhl. Und so gingen die Kameraden selbstbewusst in die verschieden Prüfungssituationen. Das Marschieren im Verband gelang ebenso gut wie die Knotenlehre. Auch die Theorie, bei der Peter Thoms, Amtswehrführer Hüttener Berge, Fragen stellte, meisterten die Kameraden. Souverän demonstrierte auch Gruppenführer und Sicherheitsbeauftragter Wolfgang Lausten mit seinem Team die richtige Handhabung Tragkraftspritze. Als praktische Aufgaben mussten die Waabser in die Maschinenhalle auf einem benachbarten Campingplatz. Dort hatte es eine Verpuffung in Folge von Schweißarbeiten gegeben und es wurden Personen vermisst, berichtete Schröder vom Übungsszenario.

Beeindruckt warnen die Prüfer , unter ihnen auch Sönke Brandstaedter Feuerwehr Rendsburg von der praktischen Vorführung, die die Jugendfeuerwehr zeigte. Sie hatten mit Jugendwart Ulf Matzen in Null Komma nix eine Wasserleitung aufgebaut und überbrückten so die Zeit, die die Aktiven brauchten, um ihre Uniform gegen die Schutzkleidung zu tauschen. „Das ist klasse“, lobte Thoms die Vorführung, die reibungslos klappte.

Die Herausforderung der Prüfung Stufe III liege im deutlich größeren Praxisteil, erläuterte Schröder. Die Prüfung sei eine Stunde länger und umfasse neben dem Marschieren auch weitere Aufgaben für den Sicherheitsbeauftragten. Mehr Wert werde auf die Ausrüstung, Gerätehaus und Teamarbeit gelegt.

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erstellt am 23.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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