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Folgenutzung : Waabs startet Ideensammlung für FlaRak-Gelände

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Gemeinde Waabs startet eine Ideen- und Vorschlagsammlung für die Nachnutzung der ehemaligen FlaRak-Flächen in Kleinwaabs. Die Bindungsfrist für das Areal am Waabser Steilufer durch die Bundeswehr ist ausgelaufen.

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erstellt am 31.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Das ehemalige FlaRak-Gelände in Kleinwaabs steht der Gemeinde nach Löschen der Bundeswehrnutzungsrechte zur freien Verfügung. Anlass für die Gemeinde, zur Ideensammlung über mögliche Folgenutzungen aufzurufen. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung Dienstagabend, bis Ende April 2014 Unternehmen, Investoren, Bürger und auch die Amtsverwaltung Schlei-Ostsee Kontakte zu knüpfen, um eine große Bandbreite an Ideen zu bekommen. Ein Projektentwickler wird seine Idee bei der nächsten Sitzung des Bauausschusses vorstellen. Zugleich wies Bürgermeister Udo Steinacker darauf hin, dass das frei verfügbare Neuwohnbaukontingent der Gemeinde bis 2025 erschöpft sei, eine touristische Nutzung daher vermutlich besser geeignet sei.

Grünes Licht gab die Vertretung zur umfangreichen Sanierung und Renovierung der DLRG-Wache in Kleinwaabs. Rund 20 000 Euro werden im Haushalt 2014 bereitgestellt. Die Arbeiten sollen bis zur Saison 2014 erfolgen.

Beschlüsse in Kürze:

>Die Gemeinde schreibt eine Versicherung für den Ballfangzaun am TSV-Platz aus und wird die Gebühren tragen.

>Künftig werden Mittel, die die Gemeinde aus Feuerwehrentgeltbescheiden für Personalkosten bekommt, der Kameradschaftskasse der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt.

In der Bürgerfragestunde wollte Rainer Hansen wissen, wie die Gemeinde die Schülerzahlen in Waabs steigern will. Sinkende Schülerzahlen würden ihn wundern, wo die Schule doch gut ausgestattet sei. Er habe von zahlreichen Eltern aus der Gemeinde und der Region des Schulverbands gehört, dass sie derzeit ihre Kinder dort dennoch nicht anmelden würden. Dann müssten die Gründe doch wo anders liegen, sagte er. Bürgermeister Udo Steinacker stellte fest, dass der Schulausschuss (Damp, Holzdorf, Thumby und Waabs) sich um die Ausstattung der Schule, dass Lehrmaterial und die Gebäude kümmert, „Einfluss auf das pädagogische Konzept oder die handelnden Personen hat der Schulausschuss nicht“. Nähere Informationen über die Beweggründe der Eltern, ihre Kinder nach Waabs zu schicken oder eine andere Grundschule zu wählen, erhoffen sich die Waabser Gemeindevertreter aus einer Elternbefragung. Dies hatte der Schulausschuss bei seiner Sitzung im Oktober beschlossen. „Da sollen die Eltern uns sagen, was sie sich wünschen, da können sie sich einbringen“, so Steinacker. Die Befragung soll an die Haushalte gehen, die künftig vor der Schulwahl stehen. Mit den Anregungen und Hinweisen könnte die Zukunft der Schule pass genauer ausgerichtet werden. Ein Fragebogenentwurf wird im nächsten Schulausschuss beraten. Unabhängig von der Befragung wurde kritisiert, dass die Schule sich nicht in dörfliche Gemeinschaftsaktionen einbindet, wie beispielsweise das Fest „Wir sind Waabs“. Hier handle der kirchliche Kindergarten vorbildlich, hieß es.



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