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Stolperfallen : Vorplatz unter Wasser – jetzt wird saniert

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Vorplatz des Bürgerzentrums soll wetterfest werden / 100 000 Euro für Maschinenhalle auf dem Bauhof

Der Vorplatz des Bürger- und Sportzentrums in Fleckeby soll neu gestaltet werden. Derzeit ist die Fläche überwiegend wassergebunden und mit Kies abgestreut. Dadurch bilden sich Unebenheiten und. nach stärkeren Regenfällen. Pfützen. Geplant ist, zumindest eine gepflasterte Zuwegung zum Gebäude mit Krippe, Sportlerräumen und Restaurants zu erstellen. Die Gemeindevertretung hat jetzt auf ihrer Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, die Neugestaltung ohne einen Architekten in Angriff zu nehmen. Knut von Fircks und Friedrich Nissen wollen mit Unterstützung des Bauamtes ein Konzept dafür erarbeiten. Dafür soll es auch Gespräche mit der Krippenleitung und dem Sportverein geben.

Rund 100  000 Euro wird der Bau einer Maschinenhalle auf dem ehemaligen Klärwerksgelände kosten. Seit 2011 ist das Klärwerk nicht mehr in Betrieb, das Gelände dient der Gemeinde als Bauhof. Die Halle soll auf dem ehemaligen Belebungsbecken errichtet werden. Sie soll Platz für Fahrzeuge und Streusand bieten. Außerdem sollen die Sozialräume für rund 6000 Euro saniert werden.

Lange diskutiert, aber letztlich mehrheitlich entschieden, wurde die Verlegung eines Leerrohres in der Dorfstraße zwischen den Grundstücken Nummer 20a und 38. Die Telekom beabsichtigt in Kürze entlang dieser Strecke Leitungen zu verlegen. Da derzeit amtsweit und mit der Stadt Kappeln die Weichen für einen Breitbandzweckverband gestellt werden, um Glasfaserkabel für schnelles Internet zu verlegen, mache es Sinn, bei anstehenden Erdarbeiten Leerrohre dafür gleich mitzuverlegen, auch wenn der künftige Trassenverlauf noch nicht feststehe, so die Meinung der meisten Gemeindevertreter. Die Kosten für das Leerrohr betragen rund 4800 Euro.

Bürgermeisterin Ursula Schwarzer (SPD) berichtete, dass das Amt Schlei-Ostsee rund 200 Flüchtlinge aufnehmen muss. Für Fleckeby seien etwa 30 vorgesehen. Einwohner Hans-Jürgen Bartelsen schlug vor, den Dachboden des Bürgerzentrums als Unterkunft auszubauen, die Kosten müssten Bund und Land übernehmen. Ursula Schwarzer hielt diesen Umbau jedoch für nicht realistisch, sicherte jedoch eine Prüfung zu. Die Fraktionen werden sich aber mit der Frage der Unterbringung auseinandersetzen. Viele der zuletzt im Appeljord einquartierten Personen, seien bereits verzogen.

Nicht mehr in diesem Jahr werden die Gäste aus der österreichischen Partnergemeinde Hall erwartet. Ursula Schwarzer werde Kontakt aufnehmen, um die Gastgeber in Fleckeby rechtzeitig informieren zu können.

 

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erstellt am 19.Sep.2015 | 06:49 Uhr

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