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Eckernförder Zeitung

18. Oktober 2017 | 06:18 Uhr

EZ-umfrage : Vorhersehbares Unentschieden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das TV-Duell von Kanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat die Eckernförder nicht überrascht. Sie haben von vornherein damit gerechnet, dass es unentschieden enden würde.

von
erstellt am 03.Sep.2013 | 06:55 Uhr

Nach der Ausstrahlung des TV-Duells zwischen Kanzlerin Angela Merkel und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gibt es laut Umfragen keinen wirklichen Gewinner.

Die Eckernförder Zeitung hat nun die Bürger gefragt: Wer ist für Sie der eigentliche Sieger des Duells? War das Ergebnis vorhersehbar? Und wie fanden sie die Moderatoren?

Ingo Thurm aus Rieseby war vorher klar, dass es eine Pattsituation geben werde. „Steinbrück hatte es einfacher, denn er ist mit einem Negativum gestartet. Er hat sehr viel konkreter argumentiert als die Kanzlerin.“ Thurm habe den Eindruck gehabt, die Kanzlerin habe kein großes Interesse gehabt, sich konkret zu äußern. Raab habe ihn mit seinen Fragen überrascht. „Ich hätte nicht gedacht, dass er so handelt.“ Allerdings hätten zwei Moderatoren gereicht.

Dieser Meinung schließt sich Linda Moeller aus San Diego, Californien an. Sie sei aus Amerika viele TV-Duelle gewohnt, und vier Moderatoren seien zu viel. „Es war ein sehr friedliches Duell, in Amerika geht es deutlicher aggressiver zu.“ Für sie ist Angela Merkel die Gewinnern: „Sie ist sehr sympathisch.“

Jens Schubert dagegen habe ebenfalls erahnt, dass es zu einem Unentschieden kommt. „Merkel konnte aus gesicherten Position heraus argumentieren, Steinbrück hingegen musste angreifen, aber überholen konnte er nicht.“ Besonders gut fand er die Ausstrahlung auf vier Sendern gleichzeitig: „Das hat auch Leute angesprochen, die sonst nur RTL gucken.“

Für diese Leute sei so eine Sendung sehr gut, findet auch Karin Cornelsen aus Kiel. Sie helfe bei der Entscheidung. Auch die vier Moderatoren haben sie nicht gestört. Im Gegenteil: „Vier Menschen die alle eine unterschiedliche Meinung haben, also können auch mehr Fragen aus unterschiedlichen Richtung gestellt werden.“ Die Kanzlerin habe sich an dem Abend gut gemacht und auch die aggressive Art von Steinbrück habe ihr gut gefallen. „Es war ein sehr harmloses Duell.“ Einen deutlichen Gewinner sieht auch sie nicht.

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