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Göttinger Symphonie-Orchester : Von klanggewaltigen Hexen und zarten Elfen

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Symphonie-Orchester weckt Interesse an Klassik. Veranstalter zeigen sich begeistert.

shz.de von
erstellt am 17.Mai.2013 | 07:32 Uhr

Eckernförde | Hexen, Elfen und Zauberer stehen beim Schülerkonzert des Göttinger Symphonie-Orchesters im Mittelpunkt. Die von dem Verein "Konzertreihe Eckernförde" organisierte Veranstaltung hat gestern Schüler von vier Eckernförder Schulen in die nahezu ausverkaufte Stadthalle gelockt, um unter dem Motto "Hexenzauber" junge Menschen gezielt an klassische Musik heranzuführen.

Das traditionsreiche Orchester, das im vergangenen Jahr sein 150-jähriges Bestehen feierte, zieht die Viert- bis Sechsklässler mit der Filmmusik von Harry Potter gleich mit dem ersten Stück in seinen Bann. Um den Kindern die Instrumente, aber auch ihre jeweilige Funktion im Stück näher zu bringen, analysiert Moderator Thomas Scholz, sonst 1. Geige des Orchesters, die Suite von John Williams mit engem Bezug zum Film.

Kinderkonzerte gehören seit vielen Jahren zum Konzept des Göttinger Symphonie-Orchesters und finden mittlerweile zum zehnten Mal unter dem Motto "Klasse Klassik" in Eckernförde statt. Doch nicht nur die Schüler profitieren von den Konzerten, auch die Musiker "erfahren Inspiration, Emotionen und Spaß aus der Arbeit mit den jungen Menschen", wie Schlagzeuger Harry Bidlingmaier gegenüber unserer Zeitung erklärt.

Dr. Eva Schöllhorn-Woester, Vorstandsmitglied des Vereins Konzertreihe, betont besonders die positiven Aspekte für die Entwicklung der Kinder, die mit klassischer Musik in Berührung kommen und macht deutlich, dass der Verein viel Wert auf diese Veranstaltung lege, obwohl sie ein finanzielles Defizit bedeute. Dass im weiteren Programm Komponisten von Weltrang wie Felix Mendelssohn-Bartholdy die ungeteilte Aufmerksamkeit gehörte, lag vor allem an der spielerischen Aufarbeitung zwischen den Stücken. Da ging es um deutsche Elfen, russische Hexen und um einen mit magischen Kräften ausgestatteten Feuervogel.

Generalmusikdirektor und Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller zeigt sich erfreut: "Wir haben die Kinder gut eingefangen und Begeisterung geweckt. Die Kinder haben, gerade bei der Zugabe, gesehen, was ein Dirigent macht." Diese Meinung teilt auch die 4. Klasse der Richard-Vosgerau-Schule. "Harry Potter und die Zugabe waren das Tollste. Da hat uns der Dirigent richtig gelenkt", sagte Merlin (11), der in seiner Freizeit selber Klavier und Schlagzeug spielt.

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