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Interview : Von der O.A.S.E. zu den Krabbelkäfern

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Heute in der Serie „Was macht eigentlich...?“: Hilke Langfeldt, ehemalige Leiterin des Stifter Jugendtreffs

von
erstellt am 16.Apr.2015 | 06:01 Uhr

Altenholz | In unserer Serie „Was macht eigentlich...?“ besuchen wir Persönlichkeiten, die früher im Dänischen Wohld gewirkt haben und berichten in loser Folge, wie sich ihr Leben verändert hat. Heute: Hilke Langfeldt, die bis Februar 2013 das Jugendzentrum Stifter O.A.S.E. geleitet hat.

Frau Langfeldt, Sie haben bei Ihrem Abschied in Altenholz angekündigt, in ein Wohnwagenprojekt nach Kassel zu ziehen. Haben Sie den Plan umgesetzt?

Wohnwagen ist nicht ganz richtig, es sind unterschiedliche Formen von Wägen, wie Bau- oder Zirkuswagen. Und ja, wir sind auf einen Wagenplatz gezogen!

Ist es so, wie Sie sich das vorgestellt haben?


Ich weiß gar nicht mehr so genau, was ich mir vorgestellt habe, aber das Leben hier in Kassel gefällt mir sehr gut. Wir sind mittlerweile innerhalb des Ortes umgezogen und leben nun auf einem Platz, welcher mehr unseren Vorstellungen vom gemeinschaftlichen Wohnen entspricht. Zusätzlich haben wir uns noch vergrößert – Bruno [ihr Hund, Anmerkung der Redaktion] hat eine Freundin (Luma) bekommen und mein Freund und ich einen zweiten Wagen.

Welchen Job machen Sie jetzt?
 

Ich arbeite seit Juni 2013 in der Betriebskrippe „Krabbelkäfer“ von Volkswagen. Die Kinder mit denen ich nun arbeite sind deutlich jünger geworden und haben ganz andere Bedürfnisse als die Jugendlichen, aber mir bringt diese Arbeit auf eine ganz andere Art und Weise viel Spaß.

In der O.A.S.E. war Bruno Ihr Mitarbeiter. Welchen Job macht er jetzt?

Bruno ist leider, seitdem ich bei den Krabbelkäfern arbeite, arbeitslos.

Vermissen Sie das Jugendzentrum in Stift?
 

Ich weiß nicht, ob ich unbedingt die Arbeit im Jugendzentrum vermisse, ich vermisse die Jugendlichen, mein tolles Team mit Martin und ja auch irgendwie Tobi – der gehört für mich einfach noch dazu. Ich kann die Arbeit bei den Krabbelkäfern und im Jugendzentrum Stift einfach nicht miteinander vergleichen, daher weiß ich auch nicht, ob ich was vermisse. Ich weiß auf jeden Fall, dass ich die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in der Kombination mit Bruno vermisse. Früher oder später werde ich bestimmt wieder in die offene Arbeit gehen, aber momentan gefällt mir diese zuverlässige und strukturelle Arbeit.

Und Ihr Haus in Schilksee?
 

Das Haus in Schilksee vermisse ich nicht. Kiel beziehungsweise Schilksee wird immer meine Heimat bleiben, und ich werde garantiert irgendwann wieder zurückkommen, und bis dahin komme ich regelmäßig nach Kiel und besuche meine Familie und Freunde...und die Ostsee.

Wo sind Sie in fünf Jahren?
 

Puh...das kann ich leider nicht beantworten. Ich genieße mein Leben gerade sehr, und da mein Partner hier eine Firma gegründet hat, werden wir wohl die nächsten Jahre erstmal hier bleiben.

Ich sende auf diesem Wege ganz liebe Grüße an die Jugendzentren Altenholz, Tümpel und die Stifter O.A.S.E., und an die Gemeinde Altenholz. Ich möchte mich außerdem erneut für die unglaublich schöne Zeit bedanken und werde die Arbeit, die ich am Anfang sehr gescheut habe, immer mit positiven Gedanken bei mir tragen.


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