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Von Bescherung keine Spur: Haushalt bereitet Sorgen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

von
erstellt am 23.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Mit einem Defizit von voraussichtlich knapp 50 000 Euro wird die Gemeinde Ascheffel 2014 abschließen. In diesem Jahr waren es sogar gut 80 000 Euro, die der Gemeinde im Verwaltungshaushalt für laufende Ausgaben fehlten.

Sichtlich frustriert berichtete der Finanzausschussvorsitzende Olaf Thurley von den Haushaltsberatungen und den Bemühungen, den Etat auszugleichen. Die Rücklage reduziert sich zum Jahresende 2014 auf rund 200 000 Euro.

„Dieser Mangelhaushalt lässt keinen Spielraum zu “, sagte er während der jüngsten Gemeinderatssitzung. Kämmerin Manuela Lamp teilte mit, dass im kommenden Jahr mit höheren Zuweisungen des Landes zu rechnen sei, diese Zahlen aber noch nicht im Haushalt eingepflegt seien.

Die Gemeinde hofft, dass noch mehr als die bislang fünf Grundstücke im Neubaugebiet Nordende verkauft werden, damit Geld in die Kasse kommt. Hier erhöhten sich die Erschließungskosten von den geplanten 460 000 auf 550 000 Euro und im Gewerbegebiet von 70 000 auf 130 000 Euro. Daher wird die Gemeinde zwei Kredite von insgesamt 470 000 Euro aufnehmen.

Höhere Einnahmen werden durch die Anhebung der Steuersätze fließen. Die Gemeinde beschloss, die Hebesätze für die Grundsteuer A von 295 auf 330 Prozent und die Grundsteuer B auf 310 Prozent anzuheben. Erhöht wird auch die Hundesteuer von 50 auf 100 Euro. „Viel bringt das nicht“, sagte Bürgermeister Günther Petersen, dennoch sei die Gemeinde gefordert, Einnahmequellen auszuschöpfen, Kürzungen bei den Vereinen gebe es aber nicht.

Weitere Themen in Kürze:

>220 neue Wasseruhren werden installiert. Kosten: 8700 Euro

>Im Gewerbegebiet ist der Bau einer Regenklärung erforderlich. Die Kosten: rund 8000 Euro.

>Die Gebühren für die Regenwasserbeseitigung erhöhen sich von 39 auf 41 Cent pro Quadratmeter versiegelter Fläche.

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