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Führungswechsel : Vom Ministerium ins Amt Dänischer Wohld

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Nina Michaely übernimmt Leitung des Ordnungsamts

von
erstellt am 10.Apr.2015 | 06:00 Uhr

Gettorf | Ihren Arbeitsplatz im Zentrum der Landeshauptstadt hat Nina Michaely eingetauscht gegen ein Büro im Herzen des Dänischen Wohlds: Die 37-Jährige ist zum 1. April vom Gleichstellungsreferat im Sozialministerium an die Spitze des Ordnungsamts im Amt Dänischer Wohld gewechselt.

Genau ein Jahr, nachdem Stefan Kohlmann die Nachfolge von Bernd Kahlo angetreten hatte, hat die Neudorferin den Fachbereich III, zu dem neben dem Ordnungsamt auch das Bürgerbüro, das Amt für Soziale Angelegenheiten und das Standesamt gehören, übernommen. Kohlmann ist in die freie Wirtschaft gegangen, so dass eine erneute Ausschreibung der Stelle nach so kurzer Zeit erforderlich wurde. Schon seit längerem hatte Michaely nach geeigneten Stellen in dem Ort, in dem sie aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, Ausschau gehalten. Jetzt ergriff sie die Gelegenheit – mit Erfolg. Unter sechs Bewerbern setzte sich Michaely im Bewerbungsverfahren durch, das an besondere Anforderungen geknüpft war, wie Amtsdirektor Matthias Meins mitteilt. Beschäftigte sich die dreifache Mutter bisher mit Fragen von Antidiskriminierung und gleichgeschlechtlichen Lebensweisen, so reizt sie an der neuen Aufgabe die hohe Eigenverantwortlichkeit, die Gestaltungsspielräume und die Nähe zu den Menschen, erklärt sie. Wie vielfältig das Aufgabengebiet ist, habe sie schon in den ersten Tagen erkannt, in denen sie sich mit Veranstaltungsgenehmigungen, Sondernutzungserlaubnissen und Verkehrsanordnungen befasst hat. Die persönliche Atmosphäre im Amt gefällt ihr sehr gut: „Das ist ein angenehmes Arbeiten. Im Ministerium war es anonymer, da kannte man nur die Leute, mit denen man direkt zu tun hatte.“

In ihrer Freizeit widmet sich die Diplom-Verwaltungswirtin neben ihrem Mann und ihren Kindern – 13, 15 und 17 Jahre – ihrem Hund und ihren vier Katzen. Außerdem genießt sie ihren großen Garten und geht gern laufen, wenn es die Zeit erlaubt.

Amtsdirektor Matthias Meins freut sich, dass Nina Michaely für die Aufgabe „an herausragender Stelle“ gewonnen werden konnte. Das Ordnungs- und Standesamtswesen erfordere Sorgfalt, Augenmaß und Fingerspitzengefühl, betont Meins. Das Zusammenspiel mit den anderen Behörden der Gefahrenabwehr sei enorm wichtig.

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