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Evangelischer Jugendtag : Vom barmherzigen Samariter lernen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Schwansener Evangelische Jugendtag 2013 stand unter dem Motto „Wozu ein Helfer gut sein kann“. 120 Jugendliche aus sechs Kirchengemeinden feierten gemeinsam und setzten sich mit der Geschichte des barmherzigen Samariters auseinander.

Die sechs Kirchengemeinden Kosel, Sieseby, Karby, Borby-Land, Rieseby und Waabs hatten traditionell zum Evangelischen Jugendtag geladen, und 120 Jugendliche waren der Einladung nach Waabs gefolgt, um sich intensiv mit der Geschichte des barmherzigen Samariters und der Frage, wozu ein Helfer gut sein kann, auseinanderzusetzen.

Die gute Resonanz auf die Einladung freute nicht nur die gastgebende Pastorin Peggy Kersten, die mit ihren ehrenamtlichen Helfern für schöne Bedingungen gesorgt hatte, sondern auch die Pastoren der anderen beteiligten Gemeinden, die vorrangig mit ihren Konfirmationsschülern gekommen waren. Nach einigen Spielen zum Kennenlernen unter freiem Himmel ging es in verschiedenen Workshops rund um das Thema „Helfen“. Die Teilnehmer stellten ein Gesellschaftsspiel zur Geschichte des barmherzigen Samariters her, kreierten Piktogramme zum Thema „Wie kann ich helfen“, absolvierten einen Erste-Hilfe-Kurs, bereiteten ein Schattenspiel vor und sangen Lieder. Vor dem Abendprogramm mit Mega-Menschen-Kicker-Spiel, Lagerfeuer und Single-Treff wurde gemeinsam gegrillt, bevor der Tag schließlich mit einer Andacht in der St. Marien Kirche ausklang.

„Am Jugendtag werden vorgeschriebene Abläufe eines Gottesdienstes aufgelöst und die Themen mit viel Spaß aufgearbeitet“, sagte Peggy Kersten. „Das macht Kirche fröhlich, lebendig und fördert das Gemeinschaftsgefühl“. Ihre Erfahrung zeige, dass Jugendliche sich gerne für und in der Kirche engagieren, wenn sie zum Handeln und zum Mitmachen animiert werden. So integriere sie ihre Konfirmanden zum Beispiel auch in eine anstehende Goldene Konfirmation, überträgt ihnen Aufgaben und führt sie mit den Erwachsenen zusammen. Es gehe auch darum zu zeigen, dass Kirche nicht nur für die ältere Generation da ist, sondern auch für junge Gemeindemitglieder.

„Aktiv sein zu können kommt an“, weiß auch Uschi Fröhler – ehrenamtliche Helferin. Dazu passte auch das Motto des diesjährigen Jugendtags, das sich ganz dem Helfen und der Geschichte des barmherzigen Samariters widmete. Viele Anregungen wurden gegeben und den Jugendlichen Raum für eigenen Gedanken geschaffen. „Ich fand es toll, so vielen Gleichaltrigen zu begegnen und mit ihnen diesen Tag zu feiern“, sagte Konfirmandin Josefine Niemann. Sie war mit ihren Freunden aus Rieseby angereist und hatte am Erste-Hilfe-Workshop teilgenommen. „Das hat mich auch ganz praktisch weitergebracht“, freute sie sich. Die Geschichte des barmherzigen Samariters – in die Gegenwart übersetzt – habe sie bereichert.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 06:06 Uhr

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